Ziele
Allgemeines Ziel des Verbandes ist es, Solarenergie rasch zu einer tragenden Säule der Energiewirtschaft auszubauen. Der Betrieb von Solarstrom- und Solarwärmeanlagen soll deshalb in Deutschland bald wirtschaftlich werden. Für die Solarthermie ist seit 2009 ein regeneratives Wärmegesetz als Marktöffner und stetes, haushaltsunabhängiges Förderinstrument geschaffen worden. Dafür hatte sich der Verband jahrelang stark gemacht. Für die Photovoltaik zielt die Arbeit des BSW-Solar auf eine Fortführung nicht nur der Grundinstrumente des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) hin, sondern der Verband setzt sich auch für die Beibehaltung kostendeckender Vergütungssätze und Degressionskurven ein, um ein beständiges Wachstum und Investitionssicherheit in der Solarstrombranche zu garantieren. Mit den jüngst verabschiedeten radikalen Kürzungen der Bundesregierung ist es zunehmend schwieriger geworden, diese Investitionssicherheit zu gewährleisten. Nicht zuletzt deshalb wird der Verband weiterhin im Sinne seiner Mitglieder für verlässliche und auskömmliche Rahmenbedingungen im Solarstrombereich streiten.
Die Verankerung eines parteiübergreifenden Konsens zur Markteinführung solarer Technologien und der Abbau administrativer Hemmnisse und Marktzugangsbeschränkungen im In- und Ausland sind für den Verband essenziell.
In zunehmendem Maße verfolgt der Verband auch international orientierte Ziele. Im Schulterschluss mit den europäischen Dachverbänden EPIA und ESTIF und in enger Abstimmung mit Nationalverbänden in anderen wichtigen Märkten stellt der BSW-Solar seine Erfahrung aus dem "Top-Runner"-Markt Deutschland zur Verfügung und verhilft seinen Mitgliedsunternehmen somit zunehmend zu wachsenden Exportchancen in den sich entwickelnden Auslandsmärkten. Deutsche Unternehmen sind bereits jetzt in den Schlüsselmärkten der Zukunft wie etwa USA, Italien, Spanien oder Griechenland stark vertreten.
Erfolge
Dank des Einsatzes engagierter BSW-Solar-Politikberater konnten in den letzten Jahren wichtige Markteinführungsinstrumente wie das Photovoltaik-Vorschaltgesetz und mehrere EEG-Novelle durchgesetzt werden. Im Solarwärmebereich erreichten die Politikberater des Verbandes eine wiederholte Verlängerung des Marktanreizprogrammes (MAP) und eine Optimierung der Fördersätze. Zudem konnte auf die Aktivitäten des BSW-Solar hin die Initiierung eines regenerativen Wärmegesetzes als stetes Förderinstrument für Solarthermie auf den Weg gebracht werden. Dieses neue "Wärme-EEG" ist nach der Verabschiedung im Juni 2008 im Bundestag am 1. Januar 2009 in Kraft getreten.
Durch kontinuierliche Pressearbeit gelang es dem BSW-Solar, die Beliebtheit von Solarenergie in der Öffentlichkeit um ein Vielfaches zu steigern und trotz kontroverser und teilweise tendenziöser Kostendebatten auf hohem Niveau zu halten. Der Verband erreichte in nur sechs Jahren viele tausend Presseveröffentlichungen mit weit über 500 Mio. belegbaren Leser-, Hörer-, und Zuschauerkontakten. Die sprunghafte Imagesteigerung der Sonnenenergie in der Bevölkerung lässt sich an mehr als 2 Mio. Solarberatungen mit potenziellen Investoren und der Vermittlung von über 100.000 qualifizierten Kundenkontakten belegen.








