BSW-Solar vertieft Kompetenz im Themenfeld Stromspeicherung

Bundesverband Solarwirtschaft beruft Arbeitsgruppe Solarstrom-Speicher / Wichtige Themenpakete in Gründungssitzung definiert / BSW-Solar wird mit AG aktiv bei Normung und Rahmengebung mitgestalten

Der Bundesverband Solarwirtschaft verstärkt sein Engagement im Zukunftsfeld Batteriespeicher: Am gestrigen Mittwoch (15.5.13) hat der Solarverband im Rahmen einer Gründungssitzung die neue Arbeitsgruppe Solarstrom-Speicher ins Leben gerufen. Beim ersten Zusammentreffen wurden wichtige Themenpakete definiert, an denen die von Mitgliedsunternehmen entsandten Firmenvertreter gemeinsam mit den Experten der BSW-Geschäftsstelle arbeiten werden. "Batteriespeicher vergrößern den Nutzen der Photovoltaik für die Energiewende, weil der zwischengespeicherte Strom mittelbar die Netze entlastet. Für den Betreiber erhöht der Batteriespeicher den Eigenverbrauch der Solarstromanlage, wodurch die Abhängigkeit vom Strombezug aus dem Netz sinkt", sagte Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft.

Die Arbeitsgruppe Solarstrom-Speicher hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, die Anpassung und Erarbeitung von Normen und Regelwerken voranzutreiben. "Mit den richtigen technischen Standards können mögliche Kinderkrankheiten dieses Zukunftsmarkts bereits im Vorfeld vermieden werden", erläutert Arbeitsgruppensprecher Martin Rothert, Abteilungsleiter Produktmanagement Battery Inverter Technology bei der Firma SMA Solar Technology AG.

Im BSW-Solar ist in den vergangenen Monaten umfangreiches Praxiswissen aggregiert worden, vor allem im Umfeld der Erarbeitung des neuen Förderprogramms für Batteriespeicher, das nun in der Arbeitsgruppe Solarstrom-Speicher einen institutionellen Rahmen findet. Zu den Gründungsmitgliedern zählen Unternehmen wie ASD Sonnenspeicher, BAE Batterien GmbH, Bosch Power Tec GmbH, IBC SOLAR AG, KOSTAL, Litron GmbH, Nedap NV – Energy Systems, PROSOL Invest Deutschland GmbH, SolarWorld AG und VARTA Storage GmbH.

Der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet mit einer wachsenden Nachfrage nach Batteriespeicher-Systemen. Die jüngst in Kraft getretene Speicherförderung des Bundes dürfte weiteren Schub bringen. Die Erzeugungskosten für Solarstrom liegen mittlerweile in der Regel unter den Strom-Bezugspreisen vom Energieversorger. Damit lohnt es sich für immer mehr Menschen und Betriebe, selbst erzeugten Sonnenstrom auch selbst zu nutzen. In einem Einfamilienhaus mit einer Photovoltaik-Anlage können Verbraucher in Kombination mit einem lokalen Batteriespeicher ihren externen Strombezug sinnvoll um bis zu 60 Prozent reduzieren, wie das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) ermittelt hat.

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