KACO new energy stellt klar: Photovoltaikanlagen verhindern keinen Löscheinsatz
Geeignete Sicherungsmaßnahmen für die Feuerwehr vorhanden
Immer wieder erwacht ein totgeglaubter Mythos zu neuem Leben: die angebliche Untätigkeit der Feuerwehren bei Bränden im Umfeld von Photovoltaikanlagen. Die KACO new energy GmbH stellt dazu klar: Es existieren geeignete Sicherungsmaßnahmen für PV-Anlagen im Brandfall. Dass die Feuerwehr ein Gebäude wegen einer PV-Anlage abbrennen lässt, ist schlichtweg nicht wahr.
Schon vor Jahren hat die Solarindustrie gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr München, der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und dem Deutschen Feuerwehrverband sowie Experten der Versicherungswirtschaft eine Reihe einfacher, zielführender Maßnahmen definiert. Sie sind zusammengefasst in der Checkliste des Deutschen Feuerwehrverbands "Handlungsempfehlungen Photovoltaikanlagen".
Geschulte Einsatzkräfte richten sich nach diesem Vorgehen und koordinieren ihren Löscheinsatz entsprechend. Als Beispiel sei die Feuerwehr Köln genannt, die dazu unmissverständlich erklärt: "Brände in Häusern mit Photovoltaik-Anlagen werden von uns genauso gelöscht wie andere Brände auch. Eine installierte Photovoltaik-Anlage ist nie der alleinige Grund, dass unter Umständen ein brennendes Gebäude aufgegeben werden muss."
Um der Löschmannschaft die Arbeit zu erleichtern, empfiehlt es sich unter anderem, an den Feuerwehrzufahrten Hinweisschilder auf die vorhandenen PV-Systeme anzubringen.
Auch die Photovoltaikindustrie selbst bietet Lösungen. So kooperiert KACO new energy mit dem US-amerikanischen Hersteller Tigo Energy und bietet mit dem "Maximizer"-System eine Anlagenkomponente, die nicht nur die Performance verschatteter Installationen optimiert, sondern besonders auch die Auftrennung der Modulstränge ermöglicht. Die zugehörigen Wechselrichter von KACO new energy werden hierfür mit einem eigenen "Not-Aus"-Schalter angeboten, der eine sofortige Spannungsfreischaltung der gesamten PV-Anlage erlaubt.
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