Intersolar India 2015: Neue Signale aus dem indischen Solarmarkt
Die Energiepolitik der indischen Regierung lässt Wachstum für die Branche erwarten
Indiens Ziele für den Ausbau der Solarenergie sind ambitioniert. Die Regierung will die installierte Photovoltaikleistung bis 2022 um den Faktor 30 auf 100 Gigawatt erhöhen. Jetzt hat sich auch der Bundesstaat Maharastra zu einer klaren energiepolitischen Linie bekannt: Bis 2020 will die Regierung in Maharastra zusätzliche 7,5 Gigawatt (GW) Photovoltaik-Leistung installieren. Im Zeichen dieses politischen Ziels steht auch die Intersolar India 2015, die ab 18. November in Mumbai, im Herzen Maharastras, stattfindet. Zur größten indischen Fachmesse für Solarwirtschaft werden in diesem Jahr rund 200 Aussteller aus aller Welt erwartet.
Die Zeichen im indischen Solarmarkt stehen auf Wachstum und lassen damit eine besonders spannende Intersolar India 2015 erwarten. Wie bereits im Vorjahr findet auch in diesem Jahr parallel zur Messe die Intersolar India Conference statt. Der erste Tag des Konferenzprogramms konzentriert sich auf die aktuellen Entwicklungen im Markt. Messe und Konferenz finden vom 18.-20. November im Bombay Exhibition Centre (BEC) in Mumbai statt. Die Veranstalter erwarten rund 200 Aussteller und 9.500 Besucher.
Neue Regierung im Bundesstaat Maharastra setzt auf Photovoltaik (PV)
Die Intersolar India 2015 steht im Zeichen ehrgeiziger Pläne. Erst vor wenigen Monaten formierte sich nach den Wahlen im indischen Bundesstaat Maharastra eine neue Regierung unter Führung der Bharatiya Janata Party (BJP), der Partei des indischen Premierministers Narendra Modi. Jetzt hat die Regierung ihre neue energiepolitische Linie verabschiedet, die auf einen starken Ausbau erneuerbarer Energien setzt. Das Programm sieht einen Zubau von insgesamt 14,4 GW Leistung an erneuerbaren Energien bis 2020 vor. 7,5 GW davon sollen auf die Photovoltaik entfallen, wie das indische Beratungsunternehmen Bridge to India kürzlich bekannt gab. Im Gegensatz zur Gesamt-indischen Leitlinie für den Ausbau einer nachhaltigen Energieversorgung, zeigte sich Maharastra hier bislang zurückhaltend. Während sich die indische Regierung von Premierminister Modi viel vorgenommen hat und bis 2022 in Indien eine Photovoltaikleistung von 100 Gigawatt (GW) erreichen will, vermissten viele Marktbeobachter in Maharastra bislang ein klares Bekenntnis zur energetischen Zukunft des Landes. Mit der neuen politischen Leitlinie könnte sich der Bundesstaat jetzt aber an die Spitze der Bundesstaaten setzen, die den Ausbau der Solarenergie vorantreiben.
Dabei setzt Indien vor allem auf PV-Großanlagen: Zwei Fünftel der angestrebten Leistung sollen Solaranlagen auf gewerblichen und privaten Dächern erbringen, zu drei Fünfteln sollen große Solarparks zum Ausbau beitragen. Um die Entwicklung voranzutreiben fördert der Staat Großprojekte mit umgerechnet 290.000 Euro je Megawatt beziehungsweise übernimmt bis zu 30 Prozent der Projektkosten.
Schwerpunkte des Konferenz-Programms: Marktlage und Energiespeicherung
Die hohe Bedeutung der Photovoltaik auf der politischen Agenda spiegelt sich im Programm der Intersolar India Conference wider, zu der 500 Experten aus der Solarwirtschaft erwartet werden. Die Sessions am ersten der drei Konferenztage beleuchten die aktuellen Entwicklungen auf dem indischen Solarmarkt. An den weiteren Tagen stehen unter anderem die Themen Energiespeicherung, netzferne Stromversorgung, PV Großanlagen sowie Projektentwicklung und Finanzierung auf dem Programm.
Die Keynote der Konferenz hält Professor Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) und Professor für Physik und angewandte Wissenschaft an der Albert-Ludwig Universität in Freiburg. Sein Thema: "The Role of Solar Energy in our Future, Renewables-Based Energy System". Im weiteren Verlauf steht das Thema "Shifting Gear from MW to GW – India’s Emergence as a Dominating Global PV Market" auf der Agenda.
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