Gemeinsame Aktion der Erneuerbaren Energien, IG Metall und Bauernverband: Warnminute 5 vor 12 - Energiewende retten!

In großer Sorge um die Fortsetzung der Energiewende

Mit einer Warnminute von Beschäftigten und Unternehmen werden die Verbände der Erneuerbaren Energien Branche gemeinsam mit der IG Metall die Kampagne "Energiewende retten" intensivieren. Die bundesweite Aktion am morgigen 25. Mai um 11:55 Uhr wird vom Deutschen Bauernverband unterstützt.

"Es ist buchstäblich fünf vor zwölf" sagt Fritz Brickwedde, Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie, "wenn die Politik jetzt nicht gegensteuert, gefährden wir nicht nur wertvolle Arbeitsplätze in Energie- und Landwirtschaft, sondern drohen die Energiewende gegen die Wand zu fahren."

In großer Sorge um die Fortsetzung der Energiewende werben die Akteure gemeinsam für eine Dynamisierung des Ausbaus Erneuerbarer Energien und die Sicherung von Beschäftigung, Technologieführerschaft und Exporterfolgen. Vor zahlreichen Unternehmen werden sich Beschäftigte und Geschäftsführungen deshalb am 25. Mai 2016 um "5 vor 12" unter dem Motto "Energiewende retten" versammeln.

Die gesamte Energiewirtschaft folgt den politischen Weichenstellungen der letzten Jahre und konzentriert Investitionen in Erneuerbare Energien. Deshalb erleben wir einen erfreulichen Zubau im Bereich der Erneuerbaren Energien, der nicht gestoppt werden darf. Statt über Restriktionen und Ausbaudeckel die Erneuerbaren Energien auszubremsen, sind dringend solide Rahmenbedingungen für ein erneuerbares Energiesystem zu schaffen. Der Systemumbau ist zu weit fortgeschritten als das man ihn nun ohne schwere Kollateralschäden stoppen kann. Die Chancen für Arbeit, Wertschöpfung gerade im ländlichen Raum und der sichtbare Erfolg im Export dürfen nicht verspielt werden. Der aktuelle Entwurf für ein neues Erneuerbare-Energien-Gesetz geht in die falsche Richtung. Es geht um tausende Arbeitsplätze und die erfolgreiche Fortsetzung der Energiewende.

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