Neue Internetseite zeigt Vorteile von industrieller Prozesswärme in drei Sprachen

Interaktive Weltkarte illustriert Steigerung bei Turnkey-Anbietern von solaren Prozesswärmesystemen

Immer mehr Industriebetriebe nutzen die Wärme der Sonne, um Energiekosten zu reduzieren und ihre CO2-Bilanz zu verbessern. Allein von 2012 bis 2016 hat sich weltweit die Zahl der Solarthermieanlagen zur Erzeugung von solarer Prozesswärme von 120 auf 500 mehr als vervierfacht. Die Mehrheit der industriellen Solarwärmeanlagen kommt in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, dem Maschinenbau und in der Textilbranche zum Einsatz. Das teilt das zur deutschen internationalen Klimainitiative (IKI) zählende Projekt "Solar Payback" am heutigen Donnerstag in Berlin mit.

In Deutschland fördert der Staat die kostengünstige und klimafreundliche solare Prozesswärme mit hohen Investitionskostenzuschüssen. Damit die Umwelttechnologie weltweit verstärkt eingesetzt wird, bietet das Projekt Solar Payback jetzt auf der Internetseite www.solar-payback.com auf Englisch, Spanisch und Portugiesisch vielfältige Informationen über solare Prozesswärme in der Industrie und umfangreiche Daten über das Potenzial der Technologie. So werden auf der Internetseite die passenden solarthermischen Technologien für Produktionsprozesse mit unterschiedlichen Temperaturniveaus dargestellt. Zusätzlich können Informationsgrafiken sowie eine Publikation zur industriellen Prozesswärme auf Englisch, Spanisch und Portugiesisch kostenlos heruntergeladen werden.

Eine interessante Zusatzanwendung ist die Weltkarte der Anbieter von schlüsselfertigen solaren Prozesswärme-Anlagen: Zum Start der Seite sind 71 Unternehmen aus 22 Ländern über eine interaktive Weltkarte zu finden. Dazu zählen Kollektorhersteller, die Solarwärmeanlagen planen und bauen genauso wie spezialisierte Projektentwickler, die sich auf erneuerbare Wärme in der Industrie spezialisiert haben.

Solar Payback unterstützt die Verbreitung von solarer Prozesswärme in den vier Partnerländern Südafrika, Indien Mexiko und Brasilien. Ziel des Projekts bis September 2019 laufenden Projekts ist, die Bekanntheit und das Bewusstsein für das technische und ökonomische Potenzial der solaren Prozesswärmetechnologie durch transparente Informationen über die Kosten und Vorteile der Anwendungen zu erhöhen. Zusätzlich werden im Rahmen des Projekts Referenzsysteme in den Zielländern errichtet. Solar Payback kooperiert darüber hinaus mit dem Finanzsektor um Modelle zu entwickeln, die den Stakeholdern und Investoren Zugang zu Finanzierung garantieren.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier: https://bsw.li/2qUElek

Pressekontakt, Redaktionelle Rückfragen
Bundesverband Solarwirtschaft e.V.
Lietzenburger Str. 53, 10719 Berlin
Tel.: 030 29 777 88 30
E-Mail: presse@bsw-solar.de
www.solarwirtschaft.de

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