Klimaschädliche Heizungen durch Erneuerbare Energien ersetzen
Aktuelle Pressemeldung des Bundesverbandes Erneuerbare Energie
Der BEE begrüßt den Vorstoß der Parteivorsitzenden und des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU als einen wichtigen Schritt, um im Wärmebereich mehr CO2 einzusparen. "Ölheizungen passen nicht in eine moderne, klimafreundliche Wärmeversorgung. Sie heizen das Klima auf. Wir müssen uns so schnell wie möglich von fossilen Energieträgern verabschieden", sagt Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE).
Statt neue Öl- und Erdgasheizungen weiter zu fördern, ist der vollständige Einsatz Erneuerbarer Energien im Wärmesektor voranzubringen. Erneuerbare Wärmetechnologien sind ausgereift und stehen in breitem Umfang zur Verfügung: von Wärmepumpen über Solarenergie bis zu Holzenergie, Biogas und Geothermie. Alte Ölheizungen dürften nicht durch neue ersetzt werden. Der BEE setzt sich deshalb für eine steuerliche Förderung für Heizungstechnologien mit CO2-freien Energieträgern ein. "Die steuerliche Förderung darf auf keinen Fall Heizungstechnologien mit fossilen Energieträgern subventionieren. Sonst schaffen wir die Klimaziele nicht."
Zudem solle es neben der Förderung auch ökonomische Anreize geben, die den CO2-Ausstoß mit einem Preis belegen. Der BEE schlägt einen CO2-Einstiegspreis in Höhe von 60 Euro pro Tonne vor, der schrittweise ansteigen und für den sozialen Ausgleich als direkter Bonus pro Kopf wieder rückerstattet werden soll. Des Weiteren sei es für eine erfolgreiche Klimaschutzpolitik im Wärmesektor unerlässlich, den CO2-Ausstoß von Gebäuden gesetzlich stärker zu regulieren. In diesem Zusammenhang müsse das geplante Gebäudeenergiegesetz (GEG) auf Klimaschutz und innovative Technologien ausgerichtet werden. "Der vorliegende Gesetzentwurf zur Gebäudeenergie wird den Erfordernissen in keinster Weise gerecht."
Erneuerbare Energien könnten im Wärmebereich deutlich mehr zum Klimaschutz beitragen als unter den derzeitigen Bedingungen möglich. "Die sauberen Technologien sind vorhanden. Entscheidend ist, dass die Benachteiligung Erneuerbarer gegenüber fossilen Energieträgern schnellstens beseitigt wird."
Das könnte Sie auch interessieren
Umfrage: Drei von vier gegen Kürzungen bei Solarförderung
YouGov: 75 Prozent für Erhalt oder Ausbau der Förderung von Solardächern / Mehrheit auch bei CDU/CSU- und SPD-Wählern / Solarwirtschaft…
Ausbauen statt Ausbremsen – Branche und Zivilgesellschaft fordern Perspektiven für die Erneuerbaren
Ein Bündnis aus Branche, Unternehmen, Beschäftigten und Zivilgesellschaft ruft für diesen Freitag, den 9. Oktober, zur Demonstration in Berlin unter…
Solarwirtschaft zur heutigen Bundestagsanhörung: Netze beschleunigen statt Erneuerbare ausbremsen
Anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung des Wirtschaftsausschusses zum Netzanschlusspaket fordert der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) den Bundestag auf, den Gesetzentwurf grundlegend…
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Newsletter2Go. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.