Sektorenkopplung und Förderprogramme: Die Walldorfer Energiewende
Die Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) zeichnet im Januar die Stadt Walldorf als Energie-Kommune des Monats aus.
Berlin, 31. Januar 2025 – Auf dem Weg zur Klimaneutralität arbeitet die Walldorfer Stadtverwaltung eng und erfolgreich mit der Bevölkerung, ansässigen Unternehmen und Vereinen zusammen. Die Stadt hat eine öffentliche E-Ladeinfrastruktur aufgebaut und allein 2024 etwa 2,5 Millionen Euro Umweltfördermittel ausgezahlt. Davon profitieren private Haushalte ebenso wie Vereine und der Wirtschaftsstandort Rhein-Neckar. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Sektorenkopplung, bei der die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr und Industrie miteinander verbunden werden.
Walldorf setzt neben dem Ausbau Erneuerbarer Energien, insbesondere der Photovoltaik, einen Schwerpunkt auf die Elektromobilität. Die Stadt verfügt über ein dichtes Netz an Schnellladepunkten, das kontinuierlich erweitert wird. Um den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität noch attraktiver zu gestalten, bietet die Verwaltung den Bürger*innen attraktive Förderprogramme an. Durch den öffentlichen Personennahverkehr zum Pauschaltarif von einem Euro pro Fahrt, die Förderung des Fahrradverkehrs und die Schaffung fußgängerfreundlicher Zonen sollen der Individualverkehr reduziert und die Lebensqualität in der Stadt gesteigert werden.
Regelmäßige Informationsveranstaltungen und Beratungen ergänzen die aktuell 21 Umweltförderprogramme, um die Bevölkerung und Vereine auch bei Investitionen in Solaranlagen, energieeffiziente Maßnahmen und CO2-freies Heizen zu unterstützen. „Die Förderung von Maßnahmen zur Energiewende ist unserer Meinung nach entscheidend für die Akzeptanz“, sagt Christian Horny, Klimaschutzmanager der Stadt Walldorf. „Unsere Förderprogramme sind bewusst niederschwellig angelegt und haben den Vorteil gegenüber den Förderprogrammen des Bundes, dass wir für die Ratsuchenden greifbar sowie persönlich und schnell erreichbar sind.“
Klimafreundlicher Strom für Wärme, Verkehr und Industrie
Als eine von drei Modellkommunen des Projekts „Die Zukunft der Sektorkopplung auf kommunaler Ebene“, kurz ZuSkE, ist die Nutzung überschüssigen Stroms für die Wärmeerzeugung und die Elektromobilität ein zukunftsweisendes Thema in Walldorf. Auf diese Weise lässt sich der zunehmend lokal produzierte Strom sehr effizient einsetzen – und geht bei Überproduktion nicht verloren. In Walldorf werden neben den E-Mobilitäts-Angeboten aktuell Blockheizkraftwerke zur Wärme- und Stromerzeugung eingesetzt und die Abwärme aus industriellen Prozessen genutzt.
„Die Erfolge von Walldorf zeigen, dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen“, so Dr. Robert Brandt, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Die Stadt ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie eine Kommune durch innovative Projekte, starke Bürger*innenbeteiligung und eine enge Zusammenarbeit aller Akteure eine klimafreundliche Zukunft gestalten kann.“
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