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	<title>Bundesverband Solarwirtschaft</title>
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	<description>Das Netzwerk der Solar- &#38; Speicherbranche</description>
	<lastBuildDate>Wed, 29 Jul 2026 15:06:13 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kabinettsbeschluss bremst Solarenergie aus</title>
		<link>https://www.solarwirtschaft.de/2026/07/29/kabinettsbeschluss-bremst-solarenergie-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nike Marquardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Solarwirtschaft warnt vor Jobkiller und Investitionsbremse und hofft auf Nachbesserungen im Bundestag</p>
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										<content:encoded><![CDATA[Der heutige Kabinettsbeschluss zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und zum Netzpaket sendet nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) fatale Signale für die Energiewende und den Wirtschaftsstandort Deutschland. Statt den erfolgreichen Ausbau der Solarenergie zu beschleunigen, würden neue Hürden aufgebaut, die Investitionen ausbremsen und die Planungs- und Investitionssicherheit für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen erheblich verschlechtern. Der BSW-Solar appelliert an Bundestag und Bundesrat, die geplanten Einschnitte bei der Solarenergie im Herbst zu kippen.

&#8222;Die vorgesehenen Einschnitte gefährden Investitionen in Milliardenhöhe und setzen Zehntausende Arbeitsplätze entlang der solaren Wertschöpfungskette aufs Spiel. Gleichzeitig droht Deutschland länger von teuren und klimaschädlichen Energieimporten abhängig zu bleiben. Wer heute in Solarenergie investieren will, braucht verlässliche Rahmenbedingungen – die Regierungspläne schaffen im Falle ihrer Umsetzung jedoch Unsicherheit und eine massive Investitionszurückhaltung&#8220;, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft.

Besonders kritisch sei die geplante Neuregelung für kleine Photovoltaikanlagen. Die vorgesehene dreijährige Übergangszahlung sei eine &#8222;Mogelpackung&#8220; und könne einen Wegfall der bislang über 20 Jahre gewährten festen Einspeisevergütung nicht ansatzweise ersetzen. Die Investitionssicherheit für neue Solaranlagenbetreiber werde zudem dadurch massiv beschnitten, dass Betreiberinnen und Betreiber kleiner Solarstromanlagen ihren überschüssigen Solarstrom künftig selbst an der Strombörse vermarkten müssen. &#8222;Das ist absehbar für sie weder technisch noch wirtschaftlich darstellbar. Zusammen mit der Förderstreichung droht hier eine massive solare Investitionsbremse&#8220;, so Körnig.

Das Interesse an der Solarenergie bei Privathaushalten und mittelständischen Unternehmen ist in den letzten Jahren spürbar gewachsen. Sie eint der Wunsch, ihre Stromkosten mit Hilfe der Solarenergie zu senken und unabhängiger von steigenden Energiepreisen zu werden. Sollten die Regierungspläne umgesetzt werden, drohe genau dieses Engagement ausgebremst zu werden. Wissenschaftliche Analysen zeigen zudem, dass ein verlangsamter Photovoltaik-Ausbau auch gesamtwirtschaftlich erhebliche Kosten verursacht, weil Deutschland länger auf teurere und klimaschädliche Erdgas-Kraftwerke und Energieimporte angewiesen bleibt.

&#8222;Deutschland hat beim Ausbau der Solarenergie in den vergangenen Jahren endlich an Dynamik gewonnen. Diese Entwicklung jetzt zu bremsen, wäre ein herber energie- und wirtschaftspolitischer Rückschritt. Solarenergie ist heute die günstigste Form der Stromerzeugung. Wer ihren Ausbau ausbremst, verteuert langfristig den Strom für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie für die Wirtschaft&#8220;, so Körnig.

Der Bundesverband Solarwirtschaft appelliert daher an Bundestag und Bundesrat, die vorgesehenen Regelungen im weiteren Gesetzgebungsverfahren grundlegend zu überarbeiten. Vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Wirtschafts-, Energie- und Klimakrise brauche Deutschland mehr Tempo beim Ausbau Erneuerbarer Energien, Speichern und Netzen – nicht neue Hürden für eine bezahlbare, sichere und klimafreundliche Energieversorgung. Die Bundesregierung habe sich in ihrem Koalitionsvertrag zudem darauf verständigt, Bürgerinnen und Bürger bei der Energiewende künftig mitzunehmen und sie nicht von dieser auszusperren.The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/07/29/kabinettsbeschluss-bremst-solarenergie-aus/">Kabinettsbeschluss bremst Solarenergie aus</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EEG-Novelle und Netzpaket gefährden Solarausbau</title>
		<link>https://www.solarwirtschaft.de/2026/07/24/eeg-novelle-und-netzpaket-gefaehrden-solarausbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rohlfes Rohlfes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.solarwirtschaft.de/?p=129478</guid>

					<description><![CDATA[<p>Branchenverband warnt vor einem „Bündel neuer Belastungen“ für Betreiber und Projektierer sowie einem massiven Investitionseinbruch und unterbreitet konkrete Empfehlungen zu einer grundlegenden Überarbeitung der Gesetzesentwürfe.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-olk-copy-source="MessageBody">Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) warnt in seinen Stellungnahmen vor weitreichenden Folgen der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vorgelegten Referentenentwürfe zur Novelle des Erneuerbar-Energien-Gesetzes (EEG) und zum Netzpaket. Im Falle ihrer Umsetzung drohe ein massiver Einbruch des Photovoltaikausbaus in Deutschland und der Verlust Zehntausender Arbeitsplätze. Effizienzpotenziale ohne schädliche Nebenwirkungen, zum Beispiel durch den Abbau von Marktbarrieren für einen verstärkten Batteriespeicherausbau, würden hingegen kaum adressiert. Die vom Bundeswirtschaftsministerium geplanten Gesetzesänderungen gingen einseitig zu Lasten der Betreiber und Projektierer erneuerbarer Energien und stünden im Widerspruch zu den Zielen des Koalitionsvertrages.</p>
„Das Schadenswirkung der ab 2027 für neue Solarstromanlagen geplanten Einschnitte wäre erschreckend hoch“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. „Während die Bundesregierung den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen will, würden die vorliegenden Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Reiche zentrale Investitionsgrundlagen beseitigen und die Wirtschaftlichkeit neuer Solarprojekte in großem Umfang zerstören.“

Die vorgesehenen Maßnahmen würden den Ausbau der Solarenergie nicht beschleunigen, sondern Investitionen in nahezu allen Photovoltaik-Marktsegmenten erheblich ausbremsen. Der BSW-Solar appelliert an Bundesregierung und Bundestag, die vorgelegten Gesetzentwürfe grundlegend zu überarbeiten und unterbreitet dafür in seinen eingereichten Stellungnahmen eine Vielzahl konkreter Vorschläge.

„Deutschland braucht stabile und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen in Photovoltaik und Speicher. Die Energiewende lässt sich nicht mit einem Bündel zusätzlicher Belastungen erreichen, die den wirtschaftlichen Betrieb neuer Anlagen in Frage stellt. Die Gesetzentwürfe müssen deshalb im weiteren Gesetzgebungsverfahren substanziell nachgebessert werden“, so Körnig.

&nbsp;

<strong>Neue PV-Dächer: Wirtschaftliche Grundlage für Kleinanlagen entzogen</strong>

Besonders kritisch bewertet der Verband die geplante <strong>Abschaffung der EEG-Förderung für neue PV-Dachanlagen bis zu einer Leistung von 25 Kilowatt</strong> sowie die geplante <strong>Einführung einer verpflichtenden Direktvermarktung</strong> (DV) für Anlagen bis zu einer Leistung von 100 kW. Nach Umfragen unter Immobilienbesitzern und in der Branche würden diese Maßnahmen im Falle ihrer Umsetzung die PV-Nachfrage unter Privathaushalten und Kleingewerbe um mehr als zwei Drittel einbrechen lassen.

Daran werde auch die vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) vorgesehene auf drei Jahre befristete Übergangszahlung in Höhe von 5,2 Cent je kWh nichts ändern, ist sich der BSW-Solar sicher. Diese sei ein wertloses “Trostpflaster” und “Augenwischerei”. Sie könne nicht ansatzweise die bislang über 20 Jahre gewährte EEG-Einspeisevergütung in Höhe von rund 7 Cent je kWh für Teileinspeiser und 10 &#8211; 12 Cent je kWh für Volleinspeiser ersetzen.

Die Direktvermarktung sei für kleine Solarstrommengen auf absehbare Zeit aufgrund fehlender technischer, prozessualer und wirtschaftlicher Voraussetzungen bundesweit nicht umsetzbar und böte ebenfalls keine relevante alternative Ertragsperspektive. Bezeichnend sei in diesem Zusammenhang, dass das BMWE selbst in den kommenden Jahren offensichtlich nur mit 90.000 zusätzlichen jährlichen Direktvermarktungsfällen im PV-Marktsegment bis 100 kW rechnet (siehe § 10b RefE EEG). Im Falle einer ggü. 2025 in etwa konstanten PV-Nachfrage wäre eigentlich mit über 400.000 zusätzlichen DV-Fällen zu rechnen, vorausgesetzt es würden sich Direktvermarkter für die kleinen Solarstrommengen in diesem Umfang finden. “Dies dürfte ein weiterer Beleg dafür sein, dass das BMWE selbst von einem erheblichen Photovoltaik-Markteinbruch im Heim- und Kleingewerbesegment ausgeht, entgegen anderslautenden Aussagen der Ministerin”, so Körnig.

&nbsp;

<strong>Freiflächenanlagen: Steigende Kosten statt Ausbau</strong>

Auch im Marktsegment ebenerdig errichteter Solarparks sieht der Branchenverband erhebliche Wachstumsrisiken. Mehrere in den Referentenentwürfen geplante regulatorische Eingriffe würden Projekte verteuern und deren Finanzierung erheblich erschweren.

Hierzu zählen insbesondere:
<ul>
 	<li>Die weiterhin vorgesehene teilweise Streichung von Entschädigungszahlungen im Falle temporärer Netzengpässe (Redispatch-Vorbehalt),</li>
 	<li>die Einführung zweiseitiger Differenzverträge (CfD) in ihrer derzeit vorgesehenen Ausgestaltung,</li>
 	<li>eine bundesweite Einspeisebegrenzung auf 70 Prozent der installierten Leistung,</li>
 	<li>höhere finanzielle Belastungen durch die kommunale Beteiligung,</li>
 	<li>mögliche Baukostenzuschüsse und Kapazitätsentgelte.</li>
</ul>
Insbesondere der Redispatch-Vorbehalt führe zu erheblicher Planungsunsicherheit und erschwere die Finanzierung neuer Projekte. Sollten die geplanten Maßnahmen entgegen einer breiten Verbändekritik umgesetzt werden, rechnet der BSW-Solar mit einem Rückgang auch im Marktsegment ebenerdig errichteter Solarkraftwerke.

&nbsp;

<strong>Fehlender Nährboden für Agri-PV und innovative Solaranwendungen</strong>

Kritisch bewertet der BSW-Solar zudem die geplante Streichung des erst 2024 eingeführten Ausschreibungs-Untersegments für besondere Solaranlagen wie Agri-PV, Moor-PV, Parkplatz-PV und Floating-PV.

Nachdem Unternehmen über Jahre auf die Anwendbarkeit der Regelungen gewartet hätten, würde deren Abschaffung erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen und das Vertrauen in verlässliche politische Rahmenbedingungen nachhaltig beeinträchtigen.

&nbsp;

<strong>PV-Gewerbedächer: Rücknahme beschlossener Verbesserungen</strong>

Auch für Gewerbedachanlagen sehen die Gesetzentwürfe erhebliche Verschlechterungen vor. So soll der erst mit dem EEG 2023 eingeführte Volleinspeisebonus wieder entfallen. Zudem ist vorgesehen, die Vergütung für Anlagen zwischen 40 und 750 Kilowatt deutlich abzusenken.

Kritisch bewertet der Verband, dass bereits beschlossene Verbesserungen des “Solarpakets” aus der vergangenen Legislaturperiode zurückgenommen werden sollen. Zahlreiche Projekte seien bereits auf Grundlage der geltenden gesetzlichen Regelungen entwickelt worden.

Darüber hinaus sollen die Ausschreibungsmengen für Gewerbedachanlagen von bislang 2.300 Megawatt auf künftig 1.500 Megawatt pro Jahr reduziert werden.

&nbsp;

<strong>Differenzverträge marktgerecht ausgestalten</strong>

Die Umsetzung der europäischen Vorgaben zu zweiseitigen Differenzverträgen ist überfällig. Nach Auffassung des Verbandes müsse deren Ausgestaltung jedoch nachjustiert werden.

So sollte eine Erlösabschöpfung nicht bereits ab dem anzulegenden Wert einsetzen, sondern erst oberhalb eines Marktwertkorridors erfolgen. Außerdem sollten Ausnahmeregelungen für Anlagen mit Power Purchase Agreements (PPA), Eigenversorgung oder Direktstromlieferungen vorgesehen werden. Der Refinanzierungsbeitrag sollte zudem erst für größere Anlagen ab 200 Kilowatt gelten und damit die Spielräume es EU-Rechts ausschöpfen.

Die ausführlichen <strong>Stellungnahmen des Bundesverbandes Solarwirtschaft</strong> zu beiden Gesetzesvorhaben enthalten eine ganze Reihe weiterer Empfehlungen zur Überarbeitung der Referentenentwürfe im Rahmen der andauernden Ressortverhandlung und den im Herbst folgenden parlamentarischen Beratungen:

&nbsp;

<strong>Stellungnahme des BSW-Solar zur EEG-Novelle: <a title="https://bit.ly/4pTVyDL" href="https://bit.ly/4pTVyDL" data-auth="NotApplicable" data-linkindex="0">https://bit.ly/4pTVyDL</a></strong>

<strong>Stellungnahme des BSW-Solar zum Netzpaket: <a title="https://bit.ly/4ffKBbN" href="https://bit.ly/4ffKBbN" data-auth="NotApplicable" data-linkindex="1">https://bit.ly/4ffKBbN</a></strong>The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/07/24/eeg-novelle-und-netzpaket-gefaehrden-solarausbau/">EEG-Novelle und Netzpaket gefährden Solarausbau</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Solarwirtschaft warnt vor massiven Jobverlusten</title>
		<link>https://www.solarwirtschaft.de/2026/07/19/solarwirtschaft-warnt-vor-massiven-jobverlusten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rohlfes Rohlfes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 14:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.solarwirtschaft.de/?p=129435</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) warnt vor drastischen Folgen der geplanten EEG-Novelle für den Ausbau der Solarenergie. Insbesondere die vorgesehene Streichung der Förderung für neue kleine Solaranlagen ab 2027 könne Investitionen in Milliardenhöhe einbrechen lassen und bundesweit zehntausende Arbeitsplätze in Mittelstand und Handwerk gefährden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[„Die Pläne sind gänzlich aus der Zeit gefallen. Sie halten Privathaushalte länger in fossiler Energieabhängigkeit und gefährden zehntausende Jobs in der Solarbranche“, erklärt BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig.

Kritisch sieht der Verband zudem die geplante Absenkung der Schwelle zur verpflichten den Direktvermarktung für Projektierer neuer Solardächer. Bereits heute hätten viele Anlagenbetreiber Schwierigkeiten, einen Direktvermarkter zu finden, da die technischen und prozessualen Voraussetzungen fehlen. Für Privathaushalte und Kleingewerbe werde dies zu einer kaum überwindbaren Investitionsbarriere führen. Die weiterhin im „Netzpaket“ vom Bundeswirtschaftsministerium geplante weitgehende Streichung von Entschädigungszahlungen im Falle temporärer Netzengpässe werde zu dem große Teile Deutschlands zu „No-Go-Areas für Erneuerbare Energien“ machen.

Gegenüber den ursprünglich von Bundeswirtschaftsministerin Reiche geplanten Einschnitten bei der Energiewende habe es in den bisherigen Ressortverhandlungen keine nennenswerten Nachbesserungen gegeben. „Anstelle neuer Hürden und wirkungsloser Trostpflaster braucht es einen Booster beim Ausbau der Solarenergie, Speicher und Netze“, so Körnig. Der Bundestag müsse die Gesetzesentwürfe grundlegend nachbessern.

Auch die Beteiligungsfrist von nur drei Werktagen kritisiert der Verband als unangemessen. Ein Gesetzespaket mit derart weitreichenden Folgen für Investitionen, Verbraucher und Arbeitsplätze müsse sorgfältig geprüft werden können.The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/07/19/solarwirtschaft-warnt-vor-massiven-jobverlusten/">Solarwirtschaft warnt vor massiven Jobverlusten</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik wächst – Solarbranche warnt vor politischer Ausbaubremse</title>
		<link>https://www.solarwirtschaft.de/2026/07/14/photovoltaik-waechst-solarbranche-warnt-vor-politischer-ausbaubremse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nike Marquardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.solarwirtschaft.de/?p=129409</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im ersten Halbjahr 2026 wurde in Deutschland rund neun Prozent mehr Solarstromleistung installiert als im Vorjahreszeitraum. Nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft beruht das Plus jedoch vor allem auf Sondereffekten. Geplante Kürzungen der Solarförderung und weitere Marktbarrieren könnten den Ausbau ab 2027 deutlich bremsen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[Nach einem verhaltenen Jahresauftakt hat die Nachfrage nach Solaranlagen auf Wohngebäuden in den vergangenen Wochen deutlich angezogen. Als Ursachen nennt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) den gestiegenen Wunsch vieler Haushalte nach mehr Energieunabhängigkeit infolge der Energiekrisen im Zusammenhang mit dem Ukraine- und dem Iran-Krieg. Zusätzlich hätten die angekündigten Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums, die EEG-Förderung für neue Solaranlagen ab 2027 weitgehend abzuschaffen, in den letzten Wochen zu spürbaren Vorzieheffekten geführt.

Nach einer Auswertung des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur wurden im ersten Halbjahr 2026 rund neun Prozent mehr Photovoltaik-Leistung neu installiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Wurden für das erste Halbjahr 2026 rund 7,4 Gigawattpeak (GWp) an neuer Solarstromleistung installiert, so waren es im Vorjahreszeitraum zum gleichen Stichtag rund 6,8 GWp.

Damit bleibt der Ausbau derzeit noch auf Kurs. Nach Einschätzung des BSW-Solar reicht das aktuelle Tempo jedoch nicht aus, um die gesetzlichen Ausbauziele bis 2030 dauerhaft zu erreichen. Dafür müsse der Zubau in allen Marktsegmenten weiter steigen.

„Derzeit befinden wir uns zwar noch auf dem gesetzlichen Ausbaupfad. Das ist jedoch vor allem Sondereffekten zu verdanken. Die kommenden Jahre sind kein Selbstläufer“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. „Durch mehr E-Autos, Wärmepumpen, Rechenzentren und Klimaanlagen wird der Strombedarf wachsen. Deshalb darf der Ausbau von Solaranlagen auf Dächern, Fassaden und Freiflächen jetzt nicht ausgebremst werden.“

Der Verband warnt zugleich vor den geplanten Änderungen im Rahmen der EEG-Reform und des sogenannten Netzpakets. Insbesondere die vorgesehene Streichung der EEG-Förderung für neue Anlagen, eine Direktvermarktungspflicht für kleinere Gebäude-Solaranlagen sowie der Wegfall von Entschädigungen bei netzbedingten Einspeisebeschränkungen würden nach Einschätzung von Wissenschaft und Branche den Solarausbau deutlich verlangsamen und Investitionen erschweren. Davon wären auch zehntausende Arbeitsplätze entlang der Wertschöpfungskette betroffen.

„An einem stärkeren Ausbau von Photovoltaik und Batteriespeichern führt klima-, energie- und wirtschaftspolitisch kein Weg vorbei“, betont Körnig. „Statt Investoren und Verbraucher mit unausgereiften Reformvorschlägen zu verunsichern, braucht Deutschland verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit.“

Derzeit sind in Deutschland mehr als sechs Millionen Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von über 125 Gigawatt installiert. Zusammen mit rund 2,7 Millionen stationären Batteriespeichern decken sie inzwischen etwa ein Fünftel des deutschen Stromverbrauchs. Nach den gesetzlichen Ausbauzielen soll die installierte Solarstromleistung bis 2030 auf 215 Gigawatt steigen.

Dass ein beschleunigter Ausbau von Photovoltaik und Batteriespeichern erhebliche volkswirtschaftliche Vorteile bringt, zeigt zudem eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass durch den verstärkten Einsatz von Batteriespeichern Milliardenkosten für Verbraucher, Wirtschaft und öffentliche Haushalte vermieden werden können.The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/07/14/photovoltaik-waechst-solarbranche-warnt-vor-politischer-ausbaubremse/">Photovoltaik wächst – Solarbranche warnt vor politischer Ausbaubremse</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>StromVKG: Verbesserungen für Speicher –  Gaskraftwerke weiter bevorzugt</title>
		<link>https://www.solarwirtschaft.de/2026/07/09/stromvkg-verbesserungen-fuer-speicher-gaskraftwerke-weiter-bevorzugt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rohlfes Rohlfes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 11:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundestag greift Nachbesserungsvorschläge der Solar- und Speicherbranche teilweise auf / Batteriespeicher bleiben bei Kraftwerksausschreibungen jedoch gegenüber Gaskraftwerken benachteiligt</p>
The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/07/09/stromvkg-verbesserungen-fuer-speicher-gaskraftwerke-weiter-bevorzugt/">StromVKG: Verbesserungen für Speicher –  Gaskraftwerke weiter bevorzugt</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar) bewertet die heute vom Deutschen Bundestag beschlossenen Änderungen am „Gesetz zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom“ (StromVKG) als Schritt in die richtige Richtung, sieht jedoch weiterhin eine Benachteiligung von Speichern bei den geplanten Kraftwerksausschreibungen. Zwar seien einige Vorschläge des Verbandes zur besseren Berücksichtigung von Batteriespeichern aufgegriffen worden. Eine vollständige Gleichbehandlung von Speichertechnologien und konventionellen Kraftwerken werde mit dem Gesetz jedoch weiterhin nicht erreicht.

„Der Bundestag hat wichtige Korrekturen vorgenommen. Das ist ein gutes Signal für Speicher als zentrale Säule der Versorgungssicherheit“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. „Von echter Technologieoffenheit kann aber noch keine Rede sein. Batteriespeicher werden bei der Teilnahme an den geplanten Kraftwerksausschreibungen weiterhin strukturell benachteiligt<strong>.“</strong>

Verbessert wurden insbesondere die Leistungsanforderungen für Batteriespeicher in den geplanten Ausschreibungen. Gegenüber dem ursprünglichen Kabinettsentwurf müssen Speicher künftig nicht mehr wiederholt ihre volle Leistung über zehn Stunden mit lediglich einer Stunde Pause bereitstellen. Stattdessen ist vorgesehen, dass sie wiederholt 80 Prozent ihrer installierten Leistung nach jeweils dreistündiger Pause erbringen. Zudem müssen die Anforderungen bei Anlagenpools nicht mehr von jeder einzelnen Anlage erfüllt werden, sondern nur noch vom Pool insgesamt. Dies erleichtert die Teilnahme aggregierter Speicherlösungen an den Ausschreibungen.

Auch bei den Resilienzkriterien sieht der BSW-Solar Fortschritte. Diese sollen künftig nicht nur für Erneuerbare-Energien-Anlagen und Speicher gelten, sondern auch für Gaskraftwerke. Zudem wird der Kreis zulässiger Herkunftsländer für Komponenten erweitert, und die Anforderungen müssen nicht mehr für alle benannten Komponenten gleichzeitig erfüllt werden. Gleichwohl bleiben die Resilienzanforderungen für Batteriespeicher aufgrund bestehender internationaler Lieferketten nach Einschätzung des Verbandes deutlich anspruchsvoller als für Gaskraftwerke.

Positiv bewertet der BSW-Solar zudem, dass die Faktoren für die sogenannten Höchsterbringungsdauern auf bis zu 24 Stunden ergänzt wurden. Für Batteriespeicher mit längeren Speicherdauern liegen diese Faktoren mit 0,89 sogar oberhalb derjenigen für Gaskraftwerke mit 0,85. Die im Gesetz als Reduktionsfaktoren bezeichneten Werte bilden die Verlässlichkeit der verfügbaren Leistung der jeweiligen Technologien ab.

„Speicher können Versorgungssicherheit schnell, flexibel und emissionsfrei bereitstellen. Sie müssen deshalb in Ausschreibungen fair mit anderen Technologien konkurrieren können“, so Körnig weiter. „Die nun beschlossenen Änderungen verbessern einzelne Rahmenbedingungen, lösen aber das Grundproblem nicht: Die Ausschreibungssystematik ist weiterhin stark auf Gaskraftwerke zugeschnitten.“

Die Branchenvereinigung der Solar- und Batteriespeicherwirtschaft fordert deshalb, in den weiteren Gesetzgebungsverfahren zur Versorgungssicherheit konsequent technologieoffene Marktchancen für Speicher zu schaffen und weitere Marktbarrieren für Speicher abzubauen.

&nbsp;

<strong>Hintergrund</strong>

Batteriespeicher leisten einen wachsenden Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien, zur Netzstabilität und zur Versorgungssicherheit. Sie können Stromüberschüsse aus Solar- und Windenergie aufnehmen und bei hoher Nachfrage kurzfristig wieder bereitstellen. Für einen kosteneffizienten und klimafreundlichen Strommarkt ist aus Sicht des BSW-Solar entscheidend, dass Speicher in Kapazitäts- und Versorgungssicherheitsmechanismen technologieoffen und diskriminierungsfrei berücksichtigt werden.The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/07/09/stromvkg-verbesserungen-fuer-speicher-gaskraftwerke-weiter-bevorzugt/">StromVKG: Verbesserungen für Speicher –  Gaskraftwerke weiter bevorzugt</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fraunhofer-Analyse: Mehr Flexibilität könnte Verbraucher, Bundeshaushalt und Stromsystem um fast vier Milliarden Euro pro Jahr entlasten</title>
		<link>https://www.solarwirtschaft.de/2026/07/01/fraunhofer-analyse-mehr-flexibilitaet-koennte-verbraucher-bundeshaushalt-und-stromsystem-um-fast-vier-milliarden-euro-pro-jahr-entlasten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nike Marquardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 10:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.solarwirtschaft.de/?p=129058</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein schnellerer Ausbau von Batteriespeichern und Flexibilität im Stromsystem könnte Verbraucherinnen und Verbraucher sowie den Bundeshaushalt in Deutschland um Milliardenbeträge entlasten. Das zeigt eine neue Analyse des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energie, des Bundesverbands Solarwirtschaft und des Bundesverbands WindEnergie.</p>
The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/07/01/fraunhofer-analyse-mehr-flexibilitaet-koennte-verbraucher-bundeshaushalt-und-stromsystem-um-fast-vier-milliarden-euro-pro-jahr-entlasten/">Fraunhofer-Analyse: Mehr Flexibilität könnte Verbraucher, Bundeshaushalt und Stromsystem um fast vier Milliarden Euro pro Jahr entlasten</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[Demnach hätte eine zusätzliche kurzfristige Flexibilität von 20 Gigawatt Speicherleistung mit vier Stunden Speicherkapazität im Zeitraum Januar 2025 bis Ende Mai 2026 volkswirtschaftliche Einsparungen von 5,6 Milliarden Euro ermöglicht. Auf ein Jahr gerechnet entspricht das rund 3,9 Milliarden Euro. Die Entlastungen entstünden durch höhere Marktwerte erneuerbarer Energien, geringere EEG-Förderkosten, gedämpfte Spotmarktpreise und einen günstigeren Stromkosten-Saldo im europäischen Handel.

„Die Analyse zeigt: Speicher sind ein Sparprogramm für Stromkunden und Bundeshaushalt“, erklärt Ursula Heinen-Esser, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie. „Die Politik muss Speicher und Flexibilität jetzt schneller ermöglichen.“

Mit dem steigenden Anteil von Wind- und Solarstrom nehmen Zeiten sehr hoher gleichzeitiger Einspeisung zu. In solchen sogenannten Hellbrisen entstehen häufiger sehr niedrige oder negative Strompreise. Das senkt die Marktwerte erneuerbarer Energien, erhöht den Förderbedarf aus dem Bundeshaushalt, verschärft Finanzierungsrisiken für neue EE-Anlagen und führt dazu, dass erneuerbarer Strom zeitweise abgeregelt oder zu sehr niedrigen Preisen exportiert wird.

Zusätzliche Speicher könnten diese ungewollten Nebeneffekte der Energiewende weitgehend vermeiden und die Transformation des Energiesystems deutlich erleichtern. Negative Börsenstrompreise würden laut Analyse der Fraunhofer-Wissenschaftler um fast 70 Prozent sinken. Marktliche Abregelungsmengen könnten um 3,3 Terawattstunden beziehungsweise rund 55 Prozent reduziert werden. Zugleich würden die Finanzierungsrisiken durch § 51 EEG deutlich verringert: bei Photovoltaik um rund 75 Prozent, bei Windenergie an Land um fast 55 Prozent und bei Offshore-Windenergie um fast 60 Prozent.

Die Untersuchung macht zudem deutlich, dass der Ausbau neuer Wind- und Solarkraftwerke bereits heute kostendämpfend wirkt. Auch ohne zusätzliche Speicher habe der Erneuerbaren-Ausbau der vergangenen Jahre im untersuchten Zeitraum Netto-Einsparungen von rund 0,3 Milliarden Euro erzielt. Die strompreissenkende Wirkung zusätzlicher erneuerbarer Erzeugung war damit größer als die zusätzlichen Förderkosten.

Für die kommenden Jahre sieht der BEE weiteren Handlungsbedarf. Um die von der Bundesregierung angestrebten Ausbauvolumina von jährlich 20 Gigawatt Photovoltaik und 15 Gigawatt Windenergie besser in das Stromsystem zu integrieren, sei ein stärkerer Speicherzubau erforderlich. Eine vereinfachte Extrapolation der Fraunhofer-Analyse ergibt einen zusätzlichen Bedarf von etwa acht Gigawatt Speicherleistung beziehungsweise 32 Gigawattstunden Speicherkapazität pro Jahr.

Der BEE fordert deshalb, regulatorische Hemmnisse beim Speicherausbau rasch abzubauen. Dazu gehören beschleunigte und standardisierte Netzanschlussverfahren, die Ermöglichung des Multi-Use-Betriebs von Batteriespeichern, der stärkere Einsatz von Speichern bei Redispatch-Maßnahmen und Netzengpässen sowie vereinfachte Anschlussregeln für Speicher an bestehenden Netzanschlüssen.

„Die Zahl der Netzanschluss-Anfragen seitens der EE-Branche zeigen: Der Markt steht bereit“, so Heinen-Esser. „Jetzt muss die Politik dafür sorgen, dass aus Anfragen auch Projekte werden.“

<strong>Die komplette Studie finden Sie hier: <a href="https://www.bee-ev.de/service/publikationen-medien/beitrag/die-naechste-phase-der-energiewende-flexibilitaet">https://www.bee-ev.de/&#8230;xibilitaet</a></strong>The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/07/01/fraunhofer-analyse-mehr-flexibilitaet-koennte-verbraucher-bundeshaushalt-und-stromsystem-um-fast-vier-milliarden-euro-pro-jahr-entlasten/">Fraunhofer-Analyse: Mehr Flexibilität könnte Verbraucher, Bundeshaushalt und Stromsystem um fast vier Milliarden Euro pro Jahr entlasten</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Solarstrom überholt Braunkohle und Erdgas – Batteriespeicher-Markt zieht kräftig an</title>
		<link>https://www.solarwirtschaft.de/2026/06/23/batteriespeicher-wachsen-rasant-ausbau-bis-2029-dennoch-unsicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nike Marquardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.solarwirtschaft.de/?p=128925</guid>

					<description><![CDATA[<p>BSW-Solar veröffentlicht zur Intersolar Europe und ees Europe aktuelle Marktdaten / Photovoltaik generierte 2025 rund 19 Prozent der deutschen Nettostromerzeugung / Solarparks und Großspeicher treiben den Markt</p>
The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/06/23/batteriespeicher-wachsen-rasant-ausbau-bis-2029-dennoch-unsicher/">Solarstrom überholt Braunkohle und Erdgas – Batteriespeicher-Markt zieht kräftig an</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[Solarenergie ist in Deutschland zu einer der wichtigsten Stromquellen geworden. Im vergangenen Jahr generierten die mittlerweile rund sechs Millionen Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 120 Gigawattpeak (GWp) rund 19 Prozent der gesamten deutschen Nettostromerzeugung. Bei der heimischen Stromerzeugung überholte die Photovoltaik im vergangenen Jahr die Braunkohle (rd. 14 Prozent) und das Erdgas (rd. 17 Prozent). Nach der Windenergie (rd. 27 Prozent) zählt Solarenergie damit zu den zwei wichtigsten Stromerzeugungsquellen in Deutschland. Das teilte des Bundesverband Solarwirtschaft auf Basis von Daten des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme mit.

Auch international zählt Deutschland weiter zu den größten Solarmärkten. Mit einem Zubau von über 17 Gigawattpeak (GWp) neu installierter Photovoltaikleistung rückte Deutschland 2025 weltweit von Rang fünf auf Rang vier vor – hinter China mit 382 GWp, Indien mit 46 GWp und den USA mit 43 GWp. Dies geht aus dem zu Wochenbeginn veröffentlichten „Global-Solar-Market-Outlook“ des Verbandes SolarPower Europe hervor.

Für das laufende Jahr zeichnet sich bislang ein Zubau etwa auf Vorjahresniveau ab. Nach aktuellen Auswertungen des BSW-Solar auf Grundlage des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur wurden in den ersten fünf Monaten 2026 mehr als sechs GWp neue Photovoltaikleistung in Betrieb genommen.

Dynamischer als der Photovoltaikmarkt entwickelte sich der Markt für Batteriespeicher. In den ersten fünf Monaten 2026 wurden nach bisherigem Datenstand rund 225.000 neue Speicher mit einer Gesamtkapazität von etwa 3,4 Gigawattstunden (GWh) in Betrieb genommen, rund 70 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Zum Erreichen der gesetzlich verankerten Ziele müsse der Ausbau der Photovoltaik und Speicher jedoch weiter beschleunigt werden, mahnt deren Branchenverband. Gesetzesvorhaben aus dem Bundeswirtschaftsministerium hätten Investoren und Branche zuletzt verunsichert. Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, erklärte: „Wer die Energiewende zum Erfolg führen will, darf jetzt nicht auf die Bremse treten. Für den Ausbau von Photovoltaik und Speichern brauchen wir freie Fahrt statt Hürdenlauf. Verlässliche Investitionsbedingungen und der Abbau von Marktbarrieren sind der Schlüssel, um die Klima- und Energieziele rechtzeitig zu erreichen.“ Neben einer verlässlichen Förderkulisse brauche es bei Netzausbau und Netzanschlussprozessen mehr Tempo und Effizienz, der Speicher-Turbo dürfe nicht regulatorisch ausgebremst werden und die Digitalisierung des Energiesystems müsse massiv beschleunigt werden, so Körnig.

<strong>Weitere aktuelle Marktdaten der Photovoltaik- und BESS-Branche:</strong>

Die Solar- und Batteriespeicherbranche verzeichnete im letzten Jahr mit ihren rund 120.000 Beschäftigten einen Umsatz in Höhe von rund 30 Milliarden Euro.

Innerhalb des Solarmarktes kam es zuletzt zu Verschiebungen zwischen den Marktsegmenten. Wachstumstreiber sind derzeit vor allem ebenerdig errichtete Solarparks. Von Januar bis Mai 2026 gingen nach bisherigem Datenstand PV-Freiflächenanlagen mit einer Leistung von rund 3,4 GWp neu ans Netz. Das entspricht einem Plus von rund 36 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Rückläufig entwickelte sich dagegen der Zubau auf Dächern. Im Gewerbedachsegment mit Anlagen über 30 Kilowattpeak (kWp) sank die neu installierte Leistung in den ersten fünf Monaten um rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Heimsegment mit Anlagen bis einschließlich 30 kWp lag der Rückgang bei rund 12 Prozent. Zuletzt hat sich die Nachfrage nach kleinen Solaranlagen nach Branchenbeobachtung jedoch wieder belebt.

Im heimischen Markt für Batteriespeicher legten Großbatteriespeicher besonders stark zu. Zwischen Januar und Mai 2026 gingen Anlagen mit einer Kapazität von rund 1,5 GWh neu ans Netz. Das ist mehr als das Vierfache des vergleichbaren Vorjahreswertes von rund 0,3 GWh. Großspeicher gewinnen damit für die Integration erneuerbarer Energien und die Stabilisierung des Stromsystems weiter an Bedeutung.

Die Zahlen veröffentlicht der Bundesverband Solarwirtschaft anlässlich der Eröffnung der Messen Intersolar Europe und ees Europe, die vom 23. bis 25. Juni in München stattfinden und zu denen über 100.000 Fachbesucher aus aller Welt erwartet werden.

Weitere Informationen enthalten die Pressemitteilungen des Verbandes zu Photovoltaik und Batteriespeichern vom 20. und 22. Juni 2026:

<a href="/2026/06/20/solarstrom-erspart-deutschland-seit-2020-kosten-in-dreistelliger-milliardenhoehe/" target="_blank" rel="noopener">Solarstrom erspart Deutschland seit 2020 Kosten in dreistelliger Milliardenhöhe</a>

<a href="/2026/06/22/batteriespeicher-wachsen-rasant-ausbau-bis-2029-dennoch-unsicher/" target="_blank" rel="noopener">Batteriespeicher wachsen rasant – Ausbau bis 2029 dennoch unsicher</a>

Hinweis zur Datengrundlage: Berücksichtigt wurden bei der aktuellen Auswertung Inbetriebnahmen von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern in den Monaten Januar bis Mai, die im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur vor dem 16. Juni des jeweiligen Jahres registriert waren. Damit soll die Vergleichbarkeit der Daten gewährleistet werden. Für die jüngsten Monate des Jahres 2026 sind noch Nachmeldungen zu erwarten.The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/06/23/batteriespeicher-wachsen-rasant-ausbau-bis-2029-dennoch-unsicher/">Solarstrom überholt Braunkohle und Erdgas – Batteriespeicher-Markt zieht kräftig an</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Batteriespeicher wachsen rasant – Ausbau bis 2029 dennoch unsicher</title>
		<link>https://www.solarwirtschaft.de/2026/06/22/batteriespeicher-wachsen-rasant-ausbau-bis-2029-dennoch-unsicher-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nike Marquardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.solarwirtschaft.de/?p=128957</guid>

					<description><![CDATA[<p>290 Prozent Wachstum bei Großspeichern im ersten Quartal / Enervis-Analyse: Nur ein Fünftel der geplanten Großspeicher gilt derzeit als gesichert / Solarwirtschaft fordert Abbau regulatorischer Hemmnisse</p>
The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/06/22/batteriespeicher-wachsen-rasant-ausbau-bis-2029-dennoch-unsicher-3/">Batteriespeicher wachsen rasant – Ausbau bis 2029 dennoch unsicher</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[Der deutsche Markt für Batteriespeicher wächst derzeit mit Rekordtempo. Allein im ersten Quartal 2026 wurden mehr als zwei Gigawattstunden (GWh) zusätzliche Speicherkapazität in Betrieb genommen. Besonders dynamisch entwickelte sich das Segment der Großspeicher: Hier stieg der Zubau gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 290 Prozent auf über eine GWh.

Ob Deutschland in den kommenden Jahren ausreichend Speicherkapazitäten aufbauen kann, ist jedoch offen. Nach einer aktuellen Analyse der Unternehmensberatung Enervis könnte der Zubau von Großspeichern bis 2029 bei ungünstigen Rahmenbedingungen lediglich 15 GWh betragen. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) sieht darin ein Warnsignal und fordert die Bundesregierung zum raschen Abbau von Netzanschluss- und Regulierungshemmnissen auf.

„Deutschland erlebt derzeit einen Speicherboom. Ob daraus tatsächlich die benötigten Speicherkapazitäten entstehen, hängt entscheidend von den politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen ab. Batteriespeicher sind eine Schlüsseltechnologie für die Integration erneuerbarer Energien und damit für den Erfolg der Energiewende“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft.

Derzeit verfügen die in Deutschland betriebenen Batteriespeicher über eine Gesamtkapazität von rund 30 GWh – davon rund sechs GWh Großspeicher. Nach der Enervis-Analyse gelten bis 2029 lediglich rund 15 GWh zusätzlicher Großspeicherkapazität als vergleichsweise gesichert. Weitere Projekte mit einer Kapazität von rund 58 GWh befinden sich in Planung, ihre Realisierung ist jedoch mit erheblichen Unsicherheiten verbunden.

Batteriespeicher gelten als zentrale Voraussetzung für eine sichere, kosteneffiziente und klimaneutrale Energieversorgung. Sie können überschüssigen Solar- und Windstrom zwischenspeichern, Netzengpässe reduzieren und den Bedarf an kostspieligen Eingriffen in das Stromsystem verringern.

Nach Einschätzung des BSW-Solar wird der Ausbau zunehmend durch langwierige und uneinheitliche Netzanschlussverfahren gebremst. Fehlende Standardisierung, unzureichende Digitalisierung und unterschiedliche Anforderungen der Netzbetreiber verzögerten zahlreiche Projekte.

„Viele Investitionen stehen bereit. Doch zu lange Netzanschlussverfahren und regulatorische Unsicherheiten bremsen den Ausbau. Hier muss die Politik dringend handeln“, so Körnig.

Der BSW-Solar fordert insbesondere:
<ul>
 	<li>eine Beschleunigung und Standardisierung von Netzanschlussverfahren für Batteriespeicher,</li>
 	<li>die regulatorische Ermöglichung des Multi-Use-Betriebs von Batteriespeichern,</li>
 	<li>die konsequente Nutzung von Speichern bei Redispatch-Maßnahmen und Netzengpässen statt der Abregelung erneuerbarer Energien,</li>
 	<li>sowie die Vereinfachung des Anschlusses von Batteriespeichern an bestehenden Netzanschlüssen von Erzeugungsanlagen sowie Gewerbe- und Industrieunternehmen.</li>
</ul>
„Batteriespeicher senken Systemkosten, reduzieren Netzengpässe und stärken die Versorgungssicherheit. Ihr Ausbau darf nicht an vermeidbaren bürokratischen und regulatorischen Hindernissen scheitern“, sagt Körnig.The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/06/22/batteriespeicher-wachsen-rasant-ausbau-bis-2029-dennoch-unsicher-3/">Batteriespeicher wachsen rasant – Ausbau bis 2029 dennoch unsicher</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Solarstrom erspart Deutschland seit 2020 Kosten in dreistelliger Milliardenhöhe</title>
		<link>https://www.solarwirtschaft.de/2026/06/20/solarstrom-erspart-deutschland-seit-2020-kosten-in-dreistelliger-milliardenhoehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nike Marquardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.solarwirtschaft.de/?p=128917</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die mittlerweile in Deutschland installierten rund sechs Millionen Solarstromanlagen haben dem Land in den vergangenen sechs Jahren einen volkswirtschaftlichen Nutzen in dreistelliger Milliardenhöhe gebracht. Nach Berechnungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) wurden zwischen 2020 und 2025 fossile Energieimporte im Wert von über 20 Milliarden Euro ersetzt und zugleich Klimaschadenskosten von bis zu 250 Milliarden Euro vermieden.</p>
The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/06/20/solarstrom-erspart-deutschland-seit-2020-kosten-in-dreistelliger-milliardenhoehe/">Solarstrom erspart Deutschland seit 2020 Kosten in dreistelliger Milliardenhöhe</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[Insgesamt wurden in diesem Zeitraum knapp 390 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom erzeugt. Diese Strommenge verdrängte im deutschen Stromsystem vor allem Erdgas- und Steinkohlekraftwerke und verringerte damit sowohl den Bedarf an fossilen Brennstoffimporten als auch die damit verbundenen Treibhausgasemissionen.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes wurden durch die Nutzung von Solarstrom in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren rund 500 Millionen Tonnen Treibhausgase (CO₂-Äquivalente, netto) vermieden. Mehr als die Hälfte davon entfiel allein auf die Jahre 2020 bis 2025. In diesem Zeitraum wurden rund 270 Millionen Tonnen Treibhausgase vermieden.

Auf Basis von Schätzungen des Umweltbundesamtes entspricht dies vermiedenen Klimaschadenskosten von bis zu 250 Milliarden Euro, wenn heutige und zukünftige Generationen gleichwertig berücksichtigt werden.

Hinzu kommen vermiedene Energieimporte. Nach Schätzungen des BSW-Solar summiert sich deren Wert allein in den vergangenen sechs Jahren auf über 20 Milliarden Euro.

„Solarstrom schützt nicht nur das Klima, sondern auch den Wirtschaftsstandort Deutschland. Jede neue Solaranlage senkt unsere Abhängigkeit von Energieimporten und macht Strompreise widerstandsfähiger gegen geopolitische Krisen“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. „Die Photovoltaik – vor allem in Verbindung mit Batteriespeichern – hat sich zu einem zentralen Baustein für Versorgungssicherheit, Energiesouveränität und wirtschaftliche Stabilität entwickelt.“

Angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen gewinnt die Solarenergie auch als strategischer Standortfaktor an Bedeutung. Leonhard Gandhi, Leiter der Energy-Charts beim Fraunhofer ISE, erklärt: „Der starke Zubau insbesondere der Photovoltaik seit 2022 trägt entscheidend dazu bei, dass die Auswirkungen der Erdgaspreise auf den Börsenstrompreis dieses Mal deutlich geringer ausfallen. Noch ist der Ausbau der erneuerbaren Energien aber insgesamt nicht ausreichend, um deutlich unabhängiger von geopolitischen Schocks sein zu können.“

Im Vorfeld der diesjährigen Messe Intersolar fordert der Bundesverband Solarwirtschaft, den Ausbau von Solar- und Speichertechnologien konsequent fortzusetzen. Die deutsche Solar- und Speicherbranche beschäftigt inzwischen rund 120.000 Menschen und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von etwa 30 Milliarden Euro.

Rückenwind erhält dieser Kurs auch aus der Bevölkerung: Laut einer aktuellen repräsentativen YouGov-Umfrage sprechen sich rund 70 Prozent der Bürgerinnen und Bürger dafür aus, die Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Energieimporten durch einen stärkeren Ausbau erneuerbarer Energien und Speichertechnologien weiter zu verringern.

Die Intersolar findet vom 23. bis 25. Juni 2026 im Rahmen von „The smarter E Europe“ auf dem Messegelände München statt. Parallel dazu werden die Fachmessen ees Europe (Speichertechnologien), Power2Drive Europe (Ladeinfrastruktur und Elektromobilität) sowie EM-Power Europe (Energiesysteme, Netzintegration und Flexibilisierung) veranstaltet. Es werden über 100.000 Fachbesucher aus aller Welt erwartet.The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/06/20/solarstrom-erspart-deutschland-seit-2020-kosten-in-dreistelliger-milliardenhoehe/">Solarstrom erspart Deutschland seit 2020 Kosten in dreistelliger Milliardenhöhe</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Deutschlands größtes Solar-Heizkraftwerk geht in Betrieb</title>
		<link>https://www.solarwirtschaft.de/2026/06/17/deutschlands-groesstes-solar-heizkraftwerk-geht-in-betrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nike Marquardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.solarwirtschaft.de/?p=128885</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Leipzig ist Deutschlands größte Solarthermieanlage offiziell in Betrieb gegangen. Die rund 13.000 Solarkollektoren der ebenerdig errichteten Anlage werden künftig zur Fernwärmeversorgung der Stadt beitragen. Sie zählt zu den größten Solarthermie-Projekten weltweit.</p>
The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/06/17/deutschlands-groesstes-solar-heizkraftwerk-geht-in-betrieb/">Deutschlands größtes Solar-Heizkraftwerk geht in Betrieb</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[Mit dem solaren Heizkraftwerk speisen die Leipziger Stadtwerke künftig CO₂-freie Wärme direkt in das Fernwärmenetz ein. Das Projekt gilt als wichtiger Baustein für die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung und zeigt, welche Rolle Solarthermie künftig in kommunalen Wärmenetzen spielen kann.

„Die Inbetriebnahme der größten Solarthermieanlage Deutschlands ist ein starkes Signal für die Wärmewende. Das Leipziger Projekt zeigt, dass erneuerbare Wärme heute bereits im Kraftwerksmaßstab zur Versorgung von Städten eingesetzt werden kann“, erklärte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer im Bundesverband Solarwirtschaft.

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter bezeichnete das von den Stadtwerken Leipzig in Kooperation mit dem Technologiepartner Ritter XL Solar realisierte Vorhaben anlässlich der Eröffnung als wichtigen Beitrag zur Verbindung von Versorgungssicherheit und Klimaschutz. Leipzig setze mit dem Ausbau der Fernwärme, der Nutzung industrieller Abwärme und dem Einsatz von Solarthermie bundesweit beachtete Akzente.

Der Bundesverband Solarwirtschaft sieht in dem Leipziger Projekt ein wichtiges Vorbild für andere Kommunen. Bundesweit sind derzeit rund 60 Solarthermie-Freiflächenanlagen in Betrieb. Angesichts von rund 3.800 Wärmenetzen in Deutschland besteht jedoch noch erhebliches Ausbaupotenzial. Nach Berechnungen der Prognos AG könnte netzgebundene Solarthermie künftig jährlich rund 4,5 Terawattstunden erneuerbare Wärme bereitstellen.The post <a href="https://www.solarwirtschaft.de/2026/06/17/deutschlands-groesstes-solar-heizkraftwerk-geht-in-betrieb/">Deutschlands größtes Solar-Heizkraftwerk geht in Betrieb</a> first appeared on <a href="https://www.solarwirtschaft.de">Bundesverband Solarwirtschaft</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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