Internationales

 

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Entwicklungszusammenarbeit

Das Potential für Solarenergie in Entwicklungs- und Schwellenländern ist enorm, diese Märkte rücken verstärkt in den Fokus der deutschen Solarwirtschaft. Der BSW-Solar engagiert sich in der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) um zu einer nachhaltigen Solar-Marktentwicklung in diesen Ländern beizutragen und die Mitgliedsunternehmen darin zu unterstützen, diese Märkte erfolgreich zu erschließen.

Hierbei arbeitet der BSW-Solar mit Verbänden aus Entwicklungs- und Schwellenländern, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie den verschiedenen EZ-Durchführungsorganisationen wie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), der KfW Entwicklungsbank, der Deutschen Investition- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) sowie den Deutschen Auslandshandelskammer (AHK), Think Tanks und NGOs zusammen.

Der BSW-Solar kooperiert mit ausgesuchten Solarverbänden in Entwicklungsländer und berät diese in den Bereichen Marktentwicklung, Interessenvertretung gegenüber der Politik sowie Organisationsaufbau des Verbandes oder setzt gemeinsame Projekte um. Die Partnerverbände tauschen Marktinformationen und technische Expertise aus. Die Mitgliedsunternehmen des BSW-Solar werden in die Kooperationen einbezogen und mit lokalen Unternehmen zusammengebracht. Bisher hat der BSW-Solar Kooperationen vereinbart mit

Die Verbandskooperationen werden im Rahmen der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit oder der Außenwirtschaftsförderung unterstützt.

  • Das Konzeptpapier des BSW-Solar zu den Verbandskooperationen finden Sie hier.

In gemeinsamen Veranstaltungen und Konsultationen bringt der BSW-Solar die EZ-Organisationen (BMZ, GIZ, KFW, DEG etc) mit den BSW-Solar Mitgliedsunternehmen zusammen, vertritt deren Interessen und bringt Fach-Expertise ein. Bei den Veranstaltungen tauschen sich die Solar-Branche und die EZ-Organisationen zu den Marktbedingungen in Schwellen- und Entwicklungsländern, technischen Lösungen, Kooperationsansätze und Förderinstrumente aus.

Auf dem Off-Grid Power Forum der Intersolar Europe informieren deutsche Technologie- und Dienstleistungsanbieter, Regierungsvertreter aus Entwicklungsländern, potentielle Kunden und Experten über solare Off-Grid Power Märkte, Projektbeispiele und technische Lösungen. Zudem stellen im Rahmen einer Ausstellung zum Thema Off-Grid Unternehmen zusammen mit dem BSW-Solar Ihre Off-Grid-Lösungen vor.

Mehr über das diesjährige Forum und das Programm auf der Intersolar Europe finden Sie hier ...

Für einen erfolgreichen langfristigen Markteintritt in Schwellen- und Entwicklungsländern fehlt es oft an Finanzierungsmöglichkeiten und erfahren lokalen Fachkräften. Bürokratische, kulturelle und sonstige Hürden und mangelnde Marktinformationen erschweren oft ein wirtschaftliches Engagement der Solarunternehmen. Hier können die Instrumente und Kooperationsangebote der deutschen EZ als Brücke für den Markteintritt dienen. Das BMZ bietet Unternehmen neben der Möglichkeit einer Finanzierung von Investitionsvorhaben in einem Entwicklungs- und Schwellenland auch die Unterstützung bei investitionsbegleitenden- und -vorbereitenden Projekten, Trainingsmöglichkeiten zur internationalen Kompetenzentwicklung sowie die Qualifizierung von Personal. Darüber hinaus können Unternehmen auch die lokale Fachexpertise und Beratungskompetenz der Institutionen der EZ vor Ort (DEG, KfW Entwicklungsbank, GIZ) für einen Markteinstieg nutzen.

Weitere Informationen

  • Das BMZ-Angebot an die Wirtschaft finden Sie hier.
  • Das Factsheet „Leistungen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit für die Wirtschaft“ können Sie hier als PDF downloaden.

BSW-Solar Mitgliedsunternehmen, die sich in Entwicklungs- und Schwellenländern engagieren möchten, können das kostenlose Beratungsangebot des Beraters für Entwicklungszusammenarbeit / EZ-Scout beim BSW-Solar wahrnehmen. Seit Mai 2013 ist im Auftrag des BMZ beim BSW-Solar ein EZ-Scout eingesetzt und berät Unternehmen zu Kooperations- und Fördermöglichkeiten mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Herr Ahmad Sandid ist Ansprechpartner und Anlaufstelle für entwicklungspolitische Kooperations- und Förderinstrumente und vermittelt die richtigen Ansprechpartner vor Ort. Er zu erreichen unter sandid(at)bsw-solar.de oder 0049 30 29 777 88-38.

Mit der Entsendung der EZ-Scouts stellt das BMZ deutschen Unternehmen fachkundige Berater mit entwicklungspolitischen Know-how zur Verfügung, die auf der einen Seite mit Ihren Beratungsleistungen die klassische Außenwirtschaftsförderung flankieren und auf der anderen Seite den Bedarf der Wirtschaft an das BMZ rückmelden. Eine besondere Herausforderung hierbei ist es, die vielfältigen Angebote der EZ mit der Nachfrage der Wirtschaft zusammenzubringen.

  • Das EZ-Scouts-Informationsblatt finden Sie hier.
  • Das BMZ-Video "EZ-Scouts – Unternehmen. Chancen. Entwicklung" finden Sie hier.
  • Das BMZ-Video "EZ-Scouts – Die Welt ist auf Ihrer Seite" finden Sie hier.
  • Ein aktuelles Beispiel für das Wirken des EZ-Scouts können Sie hier in einem anschaulichen Bericht lesen.
  • Ein weiteres Beispiel einer gelungenen Delegationsreise nach Jordanien finden Sie hier.

develoPPP.de richtet sich an Unternehmen, die in Entwicklungs- und Schwellenländern investieren und dabei ihr unternehmerisches Engagement nachhaltig gestalten wollen. Mit develoPPP.de erhalten sie finanzielle und auf Wunsch auch fachliche Unterstützung. Das Unternehmen trägt dabei mindestens die Hälfte der Gesamtkosten des Projektes, zu denen das BMZ bis zu 200.000 Euro beisteuert. Diese sogenannten Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft können bis zu drei Jahre dauern und in den unterschiedlichsten Branchen und Themen angesiedelt sein – von A wie „Abwassermanagement“ bis Z wie „Zertifizierungen“. Mit develoPPP fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Engagement der Privatwirtschaft dort, wo unternehmerische Chancen und entwicklungspolitischer Handlungsbedarf zusammentreffen.

Im Rahmen von develoPPP.de kooperieren Unternehmen stets mit einem der drei öffentlichen Partner, die das Programm im Auftrag des BMZ umsetzen: DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und sequa gGmbH. Seit Programmbeginn im Jahr 1999 haben DEG, GIZ und sequa gemeinsam mit der deutschen und europäischen Wirtschaft mehr als 1.500 Entwicklungspartnerschaften durchgeführt.

Wie Sie sich bewerben können

Viermal im Jahr können Unternehmen eine Interessensbekundung in sogenannten Ideenwettbewerben bei DEG, GIZ oder sequa einreichen. Mitmachen können alle deutschen und europäischen Unternehmen sowie ihre Tochterfirmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Das BMZ hat die Bedingungen vereinfacht, unter denen sich Unternehmen für das Programm bewerben können. Während sie ihre Bewerbungen bislang einem bestimmten Thema zuordnen mussten, können sie jetzt thematisch freie Vorschläge einbringen.

Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft, die das Potenzial haben, einen herausragenden entwicklungspolitischen Nutzen zu erzielen und mehrere Länder zu umfassen, können als Strategische Entwicklungspartnerschaften außerhalb der Ideenwettbewerbe umfangreicher gefördert werden. Weitere Informationen über den aktuellen Ideenwettbeewerb finden Sie unter: www.develoPPP.de

 

 

  • Klimafreundliche Technologien verbreiten
    Das Programm "Klimapartnerschaften mit der Wirtschaft" wird im Rahmen der "internationalen Klimaschutzinitiative" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert. Die Initiative zielt auf eine Unterstützung von Schwellen- und Entwicklungsländern bei der Schaffung der für einen verbesserten Klimaschutz notwendigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Der "Internationalen Klimaschutzinitiative" stehen hierfür Mittel aus der Veräußerung von Rechten zur Emission von TReibhausgasen im Rahmen des europäischen Emissionshandels zur Verfügung.
  • Innovative Lösungen
    Die "Klimapartnerschaften mit der Wirtschaft" verfolgen das Ziel, klimafreundliche Technologien in Schwellen- und Entwicklungsländern zu fördern und zu verbreiten. Gefördert werden Projekte, die die Anwendung innovativer Technologien demonstrieren, die Einführung klimafreundlicher Technologien untersützen oder bewährte Technologien zur Treibhausgasminderung an spezifische Rahmenbedingungen in den Zielländern anpassen.

Gefördert werden Projekte, die
- in den Zielländern strukturbildend bei der Nutzung klimafreundlicher Energien wirken,
- nicht gesetzlich vorgeschrieben sind,
- ohne öffentlichen Beitrag nicht verwirklicht werden können und
- noch nicht begonnen haben.

Pro Projekt können bis zu 200.000 Euro aus dem Programm zur Verfügung gestellt werden. Das Unternehmen muss mindestens 50 Prozent der Projektkosten übernehmen und ist für die Realisierung des Projektes in finanzieller, inhaltlicher und personeller Hinsicht verantwortlich. Interessierte Unternehmen können Projektvorschläge bei der DEG einreichen. Die DEG prüft diese Vorschläge im Hinblick auf die Ziele der internationalen Klimaschutzinitiative. Bei positiver Entscheidung erarbeiten das Unternehmen und die DEG gemeinsam ein ausführliches Projektkonzept (klimapartnerschaften(at)deginvest.de).

  • Mehr Informationen zu Klimapartnerschaften finden Sie hier.
  • Das Formular Projektvorschlag Klimapartnerschaften (Doc.-Datei) finden Sie hier.
  • Den Flyer "Klimapartnerschaften mit der Wirtschaft" (PDF-Datei, nicht barrierefrei) finden Sie hier.

Die DEG finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Machbarkeitsstudien von deutschen oder anderen europäischen Unternehmen mit, die der Vorbereitung entwicklungspolitisch sinnvoller Investitionen dienen.

Was sind die Voraussetzungen?

  • Gegenstand der Machbarkeitsstudie ist die Vorbereitung eines konkreten Investitionsvorhabens mit plausibler Aussicht auf Durchführbarkeit und Rentabilität.
  • Die geplante Investition ist entwicklungspolitisch sinnvoll und passt in die Gesamtkonzeption der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
  • Die Kosten der Studie stehen in einem vertretbaren Verhältnis zur Höhe der geplanten Investition.
  • Die Studie würde aufgrund von Risiken und Kosten ohne öffentliche Mittel nicht durchgeführt werden.

Wer kann teilnehmen?

Mittelständische Unternehmen aus Deutschland und der Europäischen Union mit bis zu 500 Millionen Euro Jahresumsatz können sich mit ihren Vorschlägen an die DEG wenden. Wichtig ist eine konkrete Investitionsabsicht bei positivem Ergebnis der Machbarkeitsstudie. Das vorschlagende Unternehmen ist fachlich und wirtschaftlich in der Lage, die Ergebnisse der Studie selbst zu verwerten und die geplante Investition durchzuführen.

Was bietet die DEG?

Die DEG übernimmt bis zur Hälfte der Kosten je Machbarkeitsstudie, höchstens aber 200.000 Euro. Das Unternehmen trägt mindestens 50 Prozent der Studienkosten und ist für die Durchführung der Studie verantwortlich. Interessierte Unternehmen reichen ihre Vorschläge zur Mitfinanzierung von Machbarkeitsstudien bei der DEG ein. Bitte nutzen Sie dazu die hier bereitgestellten Dokumente.

Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern brauchen Zeit. Und die Finanzierungen müssen heute mehr denn je komplexen Anforderungen gerecht werden. Um eine optimale Struktur zu finden, bedarf es langjähriger Erfahrung, die die DEG mitbringt.

Die DEG ist als Partner privater Investoren spezialisiert auf langfristige Finanzierungen. Sie finanziert Neugründungen ebenso wie Erweiterungs- und Modernisierungsinvestitionen. Sie bietet eine große Bandbreite an Finanzierungsprodukten: Risikokapital - Beteiligungen und Mezzanin-Finanzierungen - sowie Darlehen und Garantien.

Beteiligungen

  • Beteiligung am Kapital des Unternehmens im Investitionsland
  • Minderheitsbeteiligung
  • Variable Ausgestaltung der Risikokomponenten
  • Fallweise Stimmrechte und Sitz im Aufsichtsrat der Gesellschaft
  • Klar definierte Exitregeln

Mezzanin-Finanzierungen

  • Projektindividuelle Ausgestaltung
  • Risikoadäquate Rendite
  • Nachrangige Besicherung
  • Wandlungsmöglichkeiten

Langfristige Darlehen

  • Währung: Euro oder US-Dollar, auch Lokalwährung
  • Laufzeit: in der Regel zwischen 4 und 10 Jahren
  • Zinssatz: fest oder variabel; marktorientiert gemäß Projekt- und Landesrisiken
  • Besicherung: im Anlagevermögen des Unternehmens im Investitionsland, Ausgestaltung projektindividuell
  • DEG-Finanzierungsvolumen: i.d.R. bis zu 25 Millionen Euro

Garantien

  • Langfristige Lokalwährungsdarlehen oder -anleihen mobilisieren
  • Wechselkursrisiko reduzieren durch Rückzahlung des Darlehens in Lokalwährung
  • Teilgarantie erwünscht (Selbstbehalt durch lokale Bank bzw. Anleihegläubiger)

    Dabei unterstütz die DEG alle Formen langfristiger Unternehmenskooperationen, insbesondere Partnerschaften mit deutschen und europäischen Unternehmen. Darüber hinaus entwickelt die DEG risikoadäquat gestaltete, individuelle Paketlösungen für dauerhaft tragfähige Finanzierungen.

    Die DEG Finanzprodukte im Überblick: http://bsw.li/TQ1AFj

     

    Unsere Partner:

    • Bundesverband Erneuerbare Energie
    • Intersolar - Fachmesse der Solarbranche
    • Agentur für Erneuerbare Energien
    • eejobs.de - die Jobbörse für erneuerbare Energien
     
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