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08.11.2018

Folgen des Markteinbruchs in China beeinträchtigen Umsatz und Ergebnis der SMA Solar Technology AG in den ersten neun Monaten 2018

Von: SMA Solar Technology AG

6,2 GW verkaufte Wechselrichter-Leistung (Q1-Q3 2017: 5,9 GW) / Umsatz mit 575,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2017: 592,5 Mio. Euro) und operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) mit 50,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2017: 55,3 Mio. Euro) leicht unter Vorjahresniveau / Bilanzielle Stabilität durch solide Eigenkapitalquote von 53,3 Prozent (31.12.2017: 50,3 Prozent) und hohe Nettoliquidität von 373,2 Mio. Euro (31.12.2017: 449,7 Mio. Euro) / Vorstand bestätigt die am 27. September 2018 angepasste Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr

Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) verkaufte von Januar bis September 2018 Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von rund 6,2 GW (Q1-Q3 2017: 5,9 GW). Trotz der Absatzsteigerung ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent zurück auf 575,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2017: 592,5 Mio. Euro). Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank von Januar bis September 2018 ebenfalls leicht auf 50,5 Mio. Euro (EBITDA-Marge: 8,8 Prozent; Q1-Q3 2017: 55,3 Mio. Euro, 9,3 Prozent). Das EBITDA im Berichtszeitraum sowie im Vergleichszeitraum 2017 ist durch positive Sondereffekte beeinflusst. Die Bruttomarge lag bei 23,1 Prozent (Q1-Q3 2017: 21,1 Prozent). Der Umsatz- und Ergebnisrückgang ist insbesondere auf den infolge des Markteinbruchs in China erhöhten Preisdruck in allen Märkten und Regionen und der damit verbundenen Verschiebung von PV-Großprojekten in das kommende Jahr zurückzuführen.

Das Konzernergebnis betrug von Januar bis September 2018 8,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2017: 25,0 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag somit bei 0,24 Euro (Q1-Q3 2017: 0,72 Euro). Mit einer Nettoliquidität von 373,2 Mio. Euro (31.12.2017: 449,7 Mio. Euro) und einer Eigenkapitalquote von 53,3 Prozent (31.12.2017: 50,3 Prozent) weist SMA weiterhin eine sehr solide Bilanzstruktur auf. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über eine langfristige Kreditlinie bei inländischen Banken von 100 Mio. Euro.

"Für 2018 rechnen wir im weltweit größten Solarmarkt China mit einem Markteinbruch um 26 Prozent. Die bereits vor der unerwarteten und deutlichen Kürzung der PV-Ausbauziele durch die chinesische Regierung geplanten PV-Projekte wurden mittlerweile realisiert, so dass die chinesischen Modul- und Wechselrichter-Produzenten nun verstärkt auf die internationalen Märkte drängen und einen massiven Preisdruck verursachen", erklärt SMA Vorstandssprecher Dr. Jürgen Reinert. "Um in den kommenden Monaten von noch niedrigeren Preisen zu profitieren, verschieben Projektentwickler und Investoren daher den Bau großer PV-Projekte immer häufiger in das kommende Jahr. Der Auftragseingang der SMA blieb vor diesem Hintergrund in den vergangenen Monaten erheblich hinter den Erwartungen zurück. Der SMA Vorstand hat bereits auf diese Entwicklung reagiert. Wir werden unsere Strukturen anpassen, um noch flexibler auf die neuen Bedingungen reagieren zu können und die Profitabilität der SMA schnell und nachhaltig zu steigern. Die Restrukturierungsmaßnahmen werden wir bis Ende des Jahres mit den Arbeitnehmervertretern abstimmen und verabschieden. Darüber hinaus werden wir neben den bereits vorhandenen kostenoptimierten Produkten weitere Neuentwicklungen in die Märkte einführen, um den steigenden Preisdruck im Komponentengeschäft zu kontern. Langfristig ist es unser Ziel, auf Basis unserer umfassenden Erfahrungen und Kompetenzen im Energiemanagement und der Integration von Batteriespeichern das margenstärkere System- und Dienstleistungsgeschäft zu erschließen."

Der SMA Vorstand bestätigt die am 27. September 2018 angepasste Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2018. Sie sieht bei einem Umsatz von 800 Mio. Euro bis 850 Mio. Euro (vormals: 900 Mio. Euro bis 1.000 Mio. Euro) ein ausgeglichenes bis leicht negatives operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) nach Sondereffekten aus Restrukturierung vor (vormals: EBITDA von 90 Mio. Euro bis 110 Mio. Euro). Das EBITDA berücksichtigt erstmals Aufwendungen für den Aufbau des digitalen Geschäfts von mehr als 10 Mio. Euro. Die Abschreibungen werden sich nach Vorstandsschätzung auf ca. 50 Mio. Euro belaufen.

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