Photovoltaik

 

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PV-Freiflächenanlagen

2010 war das Jahr der Biodiversität. Gerade Solarparks können Inseln der Artenvielfalt sein, wie zum Beispiel im Solarpark Salmdorf bei München. Die Freiflächenanlage hat eine Kapazität von 1 Megawatt. Auf einer Fläche von 3,8 Hektar wird nicht nur dank moderner Dünnschichtmodule sauberer Sonnenstrom geerntet. Auch seltene Pflanzen finden hier ein Refugium.
Solarstrom von der freien Fläche und Biodiversität

Freiflächen-Solarkraftwerke leisten einen wertvollen Beitrag zur Versorgungsicherheit und zu einer kostengünstigen erneuerbaren Stromversorgung mit hoher regionaler Wertschöpfung.

Sie können insbesondere im direkten Verbund mit Windkraftwerken unter gemeinsamer Nutzung von Netzinfrastruktur Netzausbaubedarf verringern, wichtige Systemdienstleistungen erbringen und bedarfsorientiert Strom vermarkten.

Die weitgehend ungenutzten Potenziale für Netzentlastung, Systemstabilisierung und eine kostengünstige und bedarfsgerechte Stromerzeugung durch Freiflächen-Solarkraftwerke müssen konsequent erschlossen werden. Hieran arbeitet der BSW-Solar.

Aktuelle politische Entwicklungen

Die derzeit laufenden (Pilot)-Ausschreibungen bei PV-Freiflächenanlagen sollen auch für Gebote aus EU-Staaten in gewissem Umfang geöffnet werden. Dafür gibt es Eckpunkte, zu denen die Solarwirtschaft wie folgt Stellung genommen hat ...

Hintergründe zu Regeln für Solarparks

Die Lizenzen für den Bau ebenerdig errichteter Solarstromkraftwerke in sogenannten Solarparks werden  stark limitiert und von der Bundesnetzagentur über ein Auktionsverfahren vergeben. Anders als in früheren Jahren werden Freiflächenanlagen damit nicht mehr über das Erneuerbare Energien Gesetz mit einer Einspeisevergütung gefördert. Stattdessen ermittelte die Bundesnetzagentur in bislang vier Pilotausschreibungsrunden nach unterschiedlichen Verfahren Förderpreise, nach denen entsprechende Bieter bezuschlagt wurden. Bezuschlagte Bieter haben in der Folge zwei Jahre Zeit, Ihre Projekte zu realisieren. Kritikpunkte der Solarwirtschaft am Ausschreibungsverfahren sind vor allem die insgesamt viel zu geringen Ausschreibungsvolumina, die bereits zu einem Markteinbruch im wichtigen und preisbildenden Segment der Solarparks geführt haben. Darüber hinaus wird die zu eng gefasste Flächenkulisse und die Größenbegrenzung auf Anlagen bis zu 10MW kritisiert. Auch die wünschenswerte Akteursvielfalt sieht die Solarwirtschaft bislang nicht ausreichend sichergestellt. Aufgrund der komplexen Anforderungen an Bieter hatten bislang überwiegend große und finanzkräftige Anbieter Zuschläge erhalten.

Ausschreibungen für PV-Freiflächenanlagen – Verordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht

Die Verordnung zur Einführung von Ausschreibungen ist gestern im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Die Verordnung tritt am 12.2.2015 in Kraft. Nach § 5 der Verordnung ist es nun die Aufgabe der Bundesnetzagentur, die erste Ausschreibungsrunde bekannt zu geben. Hiermit ist bereits in der kommenden Woche zu rechnen. Der erste Gebotstermin, an dem die Frist für die Abgabe von Geboten für eine Ausschreibung abläuft, ist dann der 15. April (wir berichteten).

Die Verordnung (in einer nicht druckbaren Fassung) finden Sie auf den Seiten der Clearingstelle EEG: https://www.clearingstelle-eeg.de/ffav 

 

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