„Der Trend geht zu Großprojekten“

Zunehmende Projektgrößen und deutlich steigende Nachfrage: Der weltweit tätige Solar-Montagehersteller Schletter Group zieht ein äußerst positives Fazit der intersolar Europe 2019. Das Unternehmen hatte dort u. a. seinen für bifaziale Module optimierten Tracker und eine neue Dachhaken-Generation präsentiert.

„Die Kundengespräche auf der Messe haben bestätigt, was wir schon seit mehreren Monaten in Europa, aber auch in unseren weltweiten Märkten beobachten: Der Trend geht zu Großprojekten“, sagte Schletter-Geschäftsführer Florian Roos. Projektentwickler und Investoren setzen zunehmend auf Skaleneffekte und legen mehr Wert denn je auf optimale Ertragsausbeute.

Die Schletter Group hatte auf der diesjährigen intersolar eine für bifaziale Module optimierte Version ihres inzwischen in Europa, Afrika und Australien verkauften Trackers vorgestellt. Nachführsysteme, sog. „Tracker“, sind bereits ertragsstärker als Festaufständerungen. Mit bifazialen Modulen lässt sich die Stromausbeute gegenüber einem mit konventionellen Modulen belegten Tracker noch einmal weiter um bis zu 10 Prozent steigern. Weil die obere Montagegruppe mit der Antriebseinheit von Schletter bereits vormontiert ausgeliefert wird, lässt sich das System annähernd so schnell wie eine Festaufständerung montieren.

Auch im Aufdach-Segment setzt die Schletter Group auf Ertragsoptimierung – durch Einsparung von Material und Montagezeit: Mit dem neu präsentierten Dachhaken aus hochfestem S700MC-Stahl kommen Anlagen auf Ziegel-Schrägdächern mit weniger Befestigungspunkten pro Kilowatt Leistung aus. Auf gewerblichen Flachdächern verkürzen vormontierte und modular konfektionierte Systeme wie das FixGrid18 den Planungs- und Montageaufwand.

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