SMA Gruppe startet mit Umsatz- und Ergebniswachstum in das Geschäftsjahr 2026

Die SMA Solar Technology AG (SMA/ISIN: DE000A0DJ6J9/FWB: S92) ist erfolgreich in
das Geschäftsjahr 2026 gestartet.

In den ersten drei Monaten 2026 lag der Konzernumsatz mit 340,9 Mio. Euro 4,0 Prozent über dem Vorjahr (3M 2025: 327,7 Mio. Euro). Die Division Large Scale & Project Solutions verzeichnete mit 279,5 Mio. Euro einen Umsatz auf Vorjahresniveau (3M 2025: 279,5 Mio. Euro). Der Umsatz der Division Home
& Business Solutions stieg um 27,4 Prozent auf 61,4 Mio. Euro und lag damit deutlich über dem Vorjahr (3M 2025: 48,2 Mio. Euro).

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) ohne Sondereffekte, die vorrangig der Division Home & Business Solutions zuzuordnen sind, erhöhte sich um 67,3 Prozent und auf 24,6 Mio. Euro (3M 2025: 14,7 Mio. Euro). Das berichtete EBITDA nach Berücksichtigung aller Sondereffekte stieg auf 26,1 Mio. Euro (EBITDA Marge: 7,7 Prozent; Q1 2025: 24,6 Mio. Euro, 7,5 Prozent). Diese betrafen unter anderem die Auflösung von
Wertberichtigungen auf Vorräte im Rahmen einer gezielten Verkaufsmaßnahme, die erfolgreich umgesetzt werden konnte (3,1 Mio. Euro) sowie Auflösungen von Rückstellungen für Abnahmeverpflichtungen (0,4 Mio. Euro). Darüber hinaus wirkte sich eine Provisionszahlung für ein Projekt im Rahmen der Transformation in Höhe von 2,0 Mio. Euro negativ auf das Ergebnis aus. Das Vorjahr war durch eine Schadensausgleichzahlung in Höhe eines hohen einstelligen Millionenbetrags positiv beeinflusst.

Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) lag mit 13,3 Mio. Euro leicht über dem Vorjahr (3M 2025: 11,4 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 3,9 Prozent (3M 2025: 3,5 Prozent).

Erwartungsgemäß lag das EBIT der Division Large Scale & Project Solutions unter dem Vorjahresquartal und erreichte 33,8 Mio. Euro (3M 2025: 50,3 Mio. Euro). Gründe waren unter anderem die gestiegenen Zollkosten sowie eine geringere Aktivierung von Entwicklungsleistungen. Die EBIT-Marge betrug damit 12,1 Prozent (3M 2025: 18,0 Prozent).

In der Division Home & Business Solutions verbesserte sich das EBIT auf −19,6 Mio. Euro nach −46,0 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Dies entspricht einer EBIT-Marge von −31,9 Prozent (3M 2025: −95,4 Prozent).

„Die Umsetzung unseres Restrukturierungs- und Transformationsprogramms zeigt bereits im ersten Quartal klare Fortschritte. Die Division Home & Business Solutions konnte ihr Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich verbessern. Nach einem verhaltenen Jahresauftakt bei den Zubauraten für Heim- und Gewerbeanlagen ist seit März eine Stabilisierung der Nachfrage erkennbar. Wir werten dies derzeit als erste Anzeichen einer Trendwende. Gleichzeitig bleiben die Marktbedingungen aufgrund politischer und geopolitischer Unsicherheiten weiterhin volatil. In der Division Large Scale & Project Solutions liegen Umsatz und Ergebnis nach den ersten drei Monaten im Rahmen unserer Erwartungen. Der robuste Auftragseingang zum Ende des ersten Quartals unterstreicht die anhaltend hohe Nachfrage nach Großanlagen und bestätigt unsere strategische Positionierung in diesem Segment“, sagt Jürgen Reinert, Vorstandsvorsitzender SMA.

„Wir sind gut in das erste Quartal gestartet und liegen sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis im Plan. Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass unsere Maßnahmen greifen. Für das Gesamtjahr erwarten wir in der Division Home & Business Solutions einen stark steigenden Umsatz gegenüber dem Vorjahr, der unter anderem auf das niedrige Ausgangsniveau im Geschäftsjahr 2025 zurückzuführen ist. Seit Beginn des Konflikts im Nahen Osten beobachten einige unserer Kunden eine erhöhte Nachfrage bei Heim- und Gewerbeanlagen. Derzeit ist jedoch noch nicht absehbar, ob dieser Nachfrageeffekt einen nachhaltigen Einfluss auf die Umsatzentwicklung der Division HBS haben wird. In der Division Large Scale & Project Solutions erwarten wir aufgrund der gut gefüllten Projektpipeline und der geplanten Umsetzung wesentlicher Projekte im weiteren Jahresverlauf eine stärkere Umsatzentwicklung in der zweiten Jahreshälfte“, ergänzt Kaveh Rouhi, Finanzvorstand SMA.

Das durch latente Steueraufwendungen beeinflusste Konzernergebnis betrug −1,6 Mio. Euro (3M 2025: 5,5 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag somit bei −0,05 Euro (3M 2025: 0,16 Euro).

Die Net Working Capital Quote lag mit 15,9 Prozent leicht über dem Wert zum Vorjahresende (31. Dezember 2025: 14,0 Prozent) und damit innerhalb des vom Management angestrebten Korridors von 13 Prozent bis 16 Prozent.

Der Free Cashflow verringerte sich auf −27 Mio. Euro nach 96 Mio. Euro im ersten Quartal 2025, im Wesentlichen bedingt durch zahlungswirksame Effekte aus dem Restrukturierungsprogramm sowie einen Anstieg des Net Working Capital infolge gestiegener Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch vornehmlich höhere Umsätze zum Quartalsende. Die Nettoliquidität zum 31. März 2026 lag mit 148,2 Mio. Euro unter dem Niveau zum Vorjahresende
(31. Dezember 2025: 176,4 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht auf 28,4 Prozent (31. Dezember 2025: 28,0 Prozent).

Zum 31. März 2026 lag der Auftragsbestand bei 1.414,5 Mio. Euro (31. März 2025: 1.293,9 Mio. Euro). Der Bestand betrifft überwiegend die Division Large Scale & Project Solutions einschließlich Aufträge für Batteriespeicherprojekte der Altenso GmbH. Mit 1.082,6 Mio. Euro entfallen dabei drei Viertel auf das Produktgeschäft (31. März 2025: 972,1 Mio. Euro).

Prognose für das Geschäftsjahr 2026 konkretisiert
Vor dem Hintergrund der bisherigen Geschäftsentwicklung konkretisiert der SMA Vorstand die am 3. März 2026 veröffentlichte Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2026 und geht nun davon aus, einen Umsatz und ein EBITDA jeweils im oberen Drittel der prognostizierten Bandbreiten von 1.475 Mio. Euro bis 1.675 Mio. Euro (2025: 1.516,0 Mio. Euro) und 50 Mio. Euro bis 180 Mio. Euro (2025: –65,4 Mio. Euro) zu erreichen. Die Konkretisierung beinhaltet auch potenzielle Rückerstattungen im Zusammenhang mit den als rechtswidrig eingestuften IEEPA-Zöllen. Die Prognose berücksichtigt die derzeit bekannten handels- und geopolitischen Rahmenbedingungen. Künftige Änderungen dieser Rahmenbedingungen und Entwicklungen, insbesondere eine Verschärfung bestehender
Handelsbeschränkungen oder geopolitischer Spannungen, etwa durch den Iran-Konflikt, sowie Änderungen bei Zöllen und Währungseffekten, können zu einer Anpassung der zugrunde liegenden Annahmen und damit zu einer Abweichung der Prognose führen.

Weiterführende Informationen
Die Quartalsmitteilung Januar bis März 2026 steht auf der Internetseite www.SMA.de/IR/Finanzberichte zum Abruf bereit. SMA wird den Geschäftsverlauf im Rahmen einer Telefonkonferenz für Analysten und Investoren am 13. Mai 2026 um 13:30 Uhr (CEST) erläutern. Eine Übersicht der Analystenschätzungen (Consensus) ist unter www.SMA.de/investor-relations/analyst-coverage-consensus abrufbar.

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