Über uns

 

Über uns

Über 30 Jahre erfolgreiche Verbandsarbeit: Geschichte des BSW-Solar

Zwar existiert der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) formell erst seit dem Jahr 2006, doch stritten insgesamt vier Vorgängerverbände bereits seit 1979 erfolgreich für die Markteinführung der Solarenergie in Deutschland. Durch das Wirken des BSW-Solar und seiner Vorgängerverbände hat sich Deutschlands Solarbranche von einer mittelständischen Gründerszene zum veritablen Industriezweig mit starken Exportaktivitäten und internationaler Beachtung entwickelt.

1979 bis 2010

1979: Gründung des Verbandes mittelständischer Solarindustrie e.V. (VSI)

1986: Umbenennung des VSI in Deutscher Fachverband Solarenergie e.V. (DFS)

1997/1998: Gründung der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS)

1999: Politikberatung des UVS trägt maßgeblich zur Initiierung des 100.000 Dächer-Solarstrom Programmes bei

2000: Politikberatung des UVS trägt maßgeblich zur Aufnahme der Photovoltaik in das neue EEG bei

2003: Fusion des Bundesverbandes Solarenergie e.V. (BSE) mit dem DFS zum Bundesverband Solarindustrie e.V. (BSi)

2004: Erfolgreiche Initiierung des Photovoltaik-Vorschaltgesetzes zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) durch UVS und BSi

2005: Erfolgreicher Abschluss der Fusionsverhandlungen zwischen UVS und BSi und Festlegung eines "Fahrplans" mit dem Ziel einer Verschmelzung zum Jahreswechsel 2006/2007

2006: Zum Jahresbeginn verschmelzen UVS und BSi zum Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), der nun als die starke Stimme der deutschen Solarbranche über 600 Solarunternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vertritt

2007: Der Verband erschließt weitere Arbeitsfelder und richtet erstmals die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne "WOCHE DER SONNE" aus, die auf Anhieb zur größten Solarkampagne in Deutschland wird. In der Berliner Geschäftstelle des BSW-Solar arbeiten inzwischen 25 engagierte Mitarbeiter.

2008: Mit der Verabschiedung der EEG-Novelle und des EEWärmeG im Juni konnte der Verband zwei wichtige Gesetzesvorhaben in enger Abstimmung mit der Politik für die Solarbranche positiv mitgestalten. Der Verband weist erstmals über 650 Mitglieder aus.

2009: Der Verband erreicht die Marke von 750 Mitgliedern. Nach dem Ausscheiden von Gerhard Stryi-Hipp als Geschäftsführer wird der Verband nun von Carsten Körnig allein geleitet. Die Geschäftsstelle in Berlin wird in vier Hauptgeschäftsbereiche neu strukturiert.

2010: Mit einem weiteren deutlichen Zuwachs an Mitgliedern und der inzwischen komplett implementierten Organisationsstruktur der Verbands-Geschäftsstelle gelingt es dem BSW-Solar erneut, das EEG und damit stabile politische Rahmenbedingungen für die Photovoltaik zu sichern. Zunehmende Kontroversen und eine bislang nicht gekannte Schärfe in der öffentlichen Diskussion prägten diesen schwierigen, aber letztlich erfolgreichen Prozess. Mit dem Marktanreizprogramm konnte das wichtigste Förderinstrument der Solarwärme nach einem zwischenzeitlichen Förderstopp durch Intervention des Verbandes wiederbelebt werden. Im Herbst erarbeitet der Verband mit seinen Mitgliedsunternehmen und externem Sachverstand eine viel beachtete "Roadmap" für die weitere Entwicklung der Solarstrombranche.

2011 - laufend

2011: Eine weitere deutliche Senkung der Kosten bringt die Photovoltaik der Netzparität - also der Wettbewerbsfähigkeit mit konventionellem Strom - immer näher. Gleichzeitig hat sich jedoch die globale Wettbewerbssituation weiter verschärft. Der Verband unterstützt den Absatz in den wichtigsten Märkten durch die Unterstützung von Exportaktivitäten und integrierte Öffentlichkeitsarbeit - zum Beispiel begleitend zur "Woche der Sonne", Deutschlands größter Solarkampagne. Nach dem Vorbild der "Roadmap" für die Photovoltaik aus 2010 wird unter Federführung des Verbandes ein "Fahrplan Solarwärme" erstellt. Mitte des Jahres 2011 bezieht der Verband neue Räumlichkeiten in Berlin-Mitte. Zum Jahreswechsel wird auf dem Dach des Bürogebäudes zudem eine Photovoltaik-Anlage (Foto) errichtet, die von der Berliner Energie-Agentur betrieben wird.

2012: Zur Intersolar im späten Frühjahr stellt der BSW-Solar mit dem "Fahrplan Solarwärme" die erste umfassende Zukunftsprojektion für einen Ausbau der Solarthermie-Technologie in Deutschland vor. Die junge Photovoltaik-Branche erlebt unterdessen eines der schwierigsten Jahre ihrer Geschichte. Zunehmender Wettbewerb, ein Preisverfall infolge von Überkapazitäten sowie unstete Förderbedingungen in den wichtigsten europäischen Märkten sorgen bei vielen Unternehmen für ertrags- oder sogar existenzbedrohende Situationen. Der Verband unterstützt seine Mitglieder u.a. mit Hilfestellungen bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder wie etwa Speichertechnologien und Systemdienstleistungen. Im November wählen die Mitglieder des BSW-Solar auf der jährlichen Mitgliederversammlung Dr. Günther Häckl zum neuen Präsidenten. Der bisherige 1. Vorsitzende Günther Cramer wird zum Ehrenpräsidenten gewählt. 

2013: Photovoltaik und Solarthermie erleben in Deutschland eine Absatzkrise. Allein im Bereich des Solarstroms halbiert sich die Zubautätigkeit infolge drastischer Förderkürzungen um rund die Hälfte gegenüber dem Vorjahr. Die Branche befindet sich weiterhin in einer harten Konsolidierungsphase. Der BSW-Solar ist aufgerufen, seine Mitglieder zum Beispiel mit der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zu unterstützen, die mit veränderten Förderbedingungen oder gänzlich ohne Einspeisetarife auskommen. Dazu entwickelt der Verband unter anderem Workshops, die Mitgliedsunternehmen bei der Neuausrichtung helfen.

2014: Aufgrund der drastischen Förderkürzung für die Photovoltaik sowie wegen eines unerwartet starken Ölpreisverfalls und weiterer Faktoren erleben Solarstrom- und Solarthermiebranche erneut ein herausforderndes Geschäftsjahr mir rückläufigem Marktvolumen. Der BSW-Solar warnt die Politik vor dem Verfehlen selbst gesteckter Ausbauziele und einem Scheitern der Energiewende. Gleichzeitig baut der Verband sein internationales Netzwerk weiter aus und bietet in wichtigen Zielmärkten zunehmend seine Erfahrungen als Beratungsleistung an. Davon profitieren die im Export tätigen Mitgliedsunternehmen des Verbandes unmittelbar. Im November wird Joachim Goldbeck auf der Mitgliederversammlung zum neuen Präsidenten des Verbandes gewählt.

2015: In der Photovoltaik-Branche entwickeln sich - auch durch aktiven Input und Beratungsarbeit des BSW-Solar - immer mehr neue Geschäftsmodelle, die ohne die klassische Förderung der Einspeisevergütung auskommen. Nach der harten Marktkonsolidierung der letzten Jahre treten neue Player den Markt ein. Auch klassische Energieversorger wenden sich zunehmend erneuerbaren Energien zu. Der Bundesverband Solarwirtschaft ergreift die Chance und positioniert sich zunehmend als Branchendienstleister und Wissensvermittler, um diese Entwicklung aktiv zu befördern und zu nutzen. Zunehmend an Bedeutung gewinnt für den Verband auch der Sektor der Solarstromspeicher. Neue Unternehmen und etablierte Branchenriesen gehören inzwischen zu den Mitgliedern des BSW-Solar.

2016: Der BSW-Solar weitet sein internationales Netzwerk aus. Mit wichtigen Verbänden in boomenden Solarmärkten der Welt schließt der Verband Kooperationsvereinbarungen ab. Somit werden den Mitgliedern privilegierte Zugänge zu den dortigen Märkten und potenziellen Geschäftspartnern eröffnet. Gleichzeitig arbeitet der BSW-Solar in Deutschland weiter hart daran, die Marktentwicklung bei der Photovoltaik und Solarthermie wieder auf einen Wachstumspfad zurückzuführen. Im Sommer zieht die Geschäftsstelle des Verbandes in neue Räumlichkeiten in der Lietzenburger Str. unweit des Kurfürstendamms um.

 

Unsere Partner:

  • Bundesverband Erneuerbare Energie
  • Intersolar - Fachmesse der Solarbranche
  • Agentur für Erneuerbare Energien
  • eejobs.de - die Jobbörse für erneuerbare Energien
  • OTTI e.V. - Fachtagungen für die Solarbranche
 
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