Neues AEE-Projekt: Energiespeicher aus Second-Life-Batterien wird in Kommunen erprobt
Die Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE) startet das neue Projekt FluxLiCon mit Partnern aus Forschung und Wirtschaft. FluxLiCon entwickelt und pilotiert einen modularen und flexiblen Energiespeicher aus Second-Life-Batterien in Kombination mit einer Netzintegration für Erneuerbare Energien sowie „Smart Charging“ für einen schnelleren und kostengünstigeren Aufbau von Lademöglichkeiten.
Das im September 2021 gestartete Forschungsvorhaben „Intelligentes und flexibles System zum Einsatz von jeglichen Second-Life-Batterien in der kommunalen Ladeinfrastruktur“ (kurz: FluxLiCon) möchte einen wichtigen Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft in der Mobilität leisten. Die Elektromobilität ist ein zentraler Baustein der Verkehrswende, steht aber mit Blick auf Nachhaltigkeit und Ressourceneinsatz auch in der Kritik. „Batterien können nach ihrem mobilen Einsatz stationär dem Ausgleich von Einspeisung und Verbrauch für Ladestationen dienen, wodurch sich Ressourceneinsatz und CO2-Emissionen besser rechtfertigen“, sagt Dr. Robert Brandt, Geschäftsführer der AEE: „Wir möchten mit diesem Projekt für mehr Akzeptanz für die Elektromobilität in der Bevölkerung werben.“
Mit dem Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen und den weiteren Projektpartnern PEM Motion, ConAC und DEKRA wird im Zuge des Projekts eine „Trusted Platform“ entwickelt. Sie fungiert als Schnittstelle zwischen den Inverkehrbringern der Batteriesysteme sowie den Zweitnutzern und stellt sämtliche Daten bereit, die für eine Weiterverwendung gebrauchter Batteriesysteme relevant sind. Zur Validierung der Ergebnisse wird in Aachen ein Second-Life-Speicher mit der Kapazität einer Megawattstunde errichtet. Für die Datenrückübertragung in die „Trusted Platform“ wird ein intelligentes Energiemanagementsystem erarbeitet.
Zwei Pilotanlagen werden in jeweils einer Kommune in Deutschland errichtet und erprobt. Die beiden Standorte werden über einen bundesweiten zweistufigen Wettbewerb ermittelt, den die AEE im Januar 2022 veröffentlicht und verbreitet. Die Kommunen werden vom Projektteam und einem Praxisbeirat auf Basis eines umfassenden Kriterienkatalogs ausgewählt. Zu Teilnahmebedingungen informiert die AEE im Rahmen der Ausschreibung. Das gesamte Vorhaben wird durch umfassende Kommunikationskampagnen und Akzeptanzarbeit begleitet. Die AEE übernimmt im Projekt die Auswahl und Kommunikation mit den Kommunen sowie die begleitete Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und das Veranstaltungsmanagement.
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