ADOLF GOETZBERGER-PREIS 2027: BEWERBUNGSPHASE FÜR DRITTE VERLEIHUNG GESTARTET

Wegbereiter sichtbar machen, Innovation fördern, Zukunft gestalten: Der Adolf Goetzberger-Preis geht in die dritte Runde.

Die Auszeichnung rückt erneut Entwicklungen in den Fokus, die technologische Exzellenz mit praktischem Nutzen und gesellschaftlicher Relevanz vereinen. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt persönlich erbrachte Beiträge zu zukunftsweisenden Konzepten, Prototypen oder Prozessen – etwa in der Photovoltaik, der thermischen Nutzung von Sonnenenergie, der Energiespeicherung sowie der intelligenten Netzintegration und Effizienzsteigerung. Auch systemisch verknüpfte Lösungen sind ausdrücklich erwünscht. Entscheidend ist, dass die Innovationen konkrete technische und wirtschaftliche Herausforderungen adressieren und einen spürbaren Beitrag zur nachhaltigen Transformation des Energiesystems leisten. Bewerbungen sind ab sofort online unter www.goetzbergerstiftung.de möglich.

„Innovationen für die Energiewende entfalten ihre volle Kraft dort, wo Technologie, Praxis und internationaler Austausch aufeinandertreffen“, erklärt Thomas Nordmann, Vorsitzender des Kuratoriums der Adolf Goetzberger-Stiftung. „Mit dem Preis zeichnen wir Persönlichkeiten aus, die mit technischer Kreativität und systemischem Denken den Wandel des Energiesystems konkret vorantreiben.“

Eine wesentliche Neuerung erwartet die Preisträgerinnen und Preisträger bei der kommenden Vergabe: Die Preisverleihung zieht vom bisherigen Veranstaltungsort im Kloster Banz auf eine der weltweit bedeutendsten Bühnen der Branche um. Erstmals wird der Adolf Goetzberger-Preis am zweiten Messetag von The smarter E Europe, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft, in München verliehen. Die Preisverleihung findet am 8. Juni 2027 auf dem The smarter E Forum statt. „Der Wechsel nach München bietet den ausgezeichneten Personen eine internationale Bühne“, betont Nordmann.

Eingereicht werden können Beiträge aus dem gesamten Spektrum der Solarenergienutzung. Neben klassischen Entwicklungen stehen vor allem sektorübergreifende Ansätze im Fokus. Dazu zählen die intelligente Kombination verschiedener Technologien, digitale Steuerungsverfahren, moderne Speicherlösungen inklusive Power-to-X sowie die Anbindung von Wärmepumpen. Die interdisziplinäre Jury bewertet neben dem Innovationsgrad und der technischen Reife vor allem das Umsetzungspotenzial sowie den konkreten Nutzen für Umwelt, Versorgungssicherheit und Gesellschaft.

Der Adolf Goetzberger-Preis richtet sich vorrangig an europäische Bewerberinnen und Bewerber, steht jedoch auch internationalen Einreichungen offen. Das Preisgeld von 25.000 Euro wird durch freiwillige Beiträge aus der Solarwirtschaft und von Weggefährten Adolf Goetzbergers finanziert.

Im Jahr 2025 ging die Auszeichnung an Dr. Heribert Schmidt für die Entwicklung der HERIC®-Wechselrichter-Topologie. 2026 zeichnete die Stiftung Dr. Ulrich Leibfried für den SOLINK-PVT-Wärmepumpenkollektor aus. Beide Auszeichnungen zeugen von der hohen Relevanz praxistauglicher und systemischer Innovationen im Sinne des Pioniers Adolf Goetzberger.

Die Bewerbungsphase für den Adolf Goetzberger-Preis 2027 ist ab sofort eröffnet. Einreichungen erfolgen online unter www.goetzbergerstiftung.de. Der Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2027.

Die Adolf Goetzberger-Stiftung bezweckt die Förderung von Wissenschaft und Forschung, des Naturschutzes, Umweltschutzes und Klimaschutzes, insbesondere der Sonnenenergie, und verwirklicht diesen Zweck durch die Vergabe eines jährlichen Preises. Mitglieder des Kuratoriums der Adolf Goetzberger-Stiftung sind Prof. Dr. Andreas Bett, Markus Elsässer, Ursula Goetzberger, Dr. Winfried Hoffmann und Thomas Nordmann.

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