aleo solar AG verzeichnet im Geschäftsjahr 2011 gesunkenen Umsatz und negatives Ergebnis

2012 Umsatz von mindestens 440 Mio. Euro angepeilt

„Das Jahr 2011 war durch einen in der Photovoltaik-Branche bislang beispiellosen Preisverfall geprägt“, sagt York zu Putlitz, Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand der aleo solar AG. „Zellen und Module verbilligten sich massiv, ausgelöst durch ein weltweites Überangebot. Auch wir mussten unsere Verkaufspreise im Jahresverlauf um mehr als ein Drittel senken. Dadurch wurden Umsatz und Margen stark belastet, und wir konnten unsere ursprünglich gesteckten Ziele nicht erreichen.“ Das Ergebnis wurde zudem durch die außerordentliche Abgeltung von Zell-Lieferverträgen aus den Vorjahren belastet.

Auch 2011 steigerte die aleo solar AG die produzierte und abgesetzte Modulleistung. Mit 303 Megawatt (MW) wuchs die Produktion deutlich (2010: 267 MW), der Absatz erhöhte sich mit 297 MW ebenfalls (2010: 255 MW). Die aleo solar AG erzielte mit 223,3 Mio. Euro knapp die Hälfte des Umsatzes in internationalen Märkten. Zu Ländern wie Italien, Frankreich, Griechenland und Belgien, wo aleo solar seit vielen Jahren erfolgreich ist, kam Großbritannien als wichtiger neuer Markt hinzu. Außerhalb Europas war das Unternehmen vor allem in den USA, Australien, Mexiko und Israel erfolgreich.

In 2012 will die aleo solar AG unter voller Auslastung der Fertigungskapazitäten den Absatz erneut steigern. Angesichts des hart umkämpften Photovoltaik-Markts wird gleichwohl auch im Jahr 2012 mit einem negativen Ergebnis gerechnet. Der Umsatz soll 2012 mindestens 440 Mio. Euro betragen.

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