Almeco-TiNOX GmbH und Almeco GmbH fusionieren

Neuorganisation des Solargeschäfts bei der Almeco Group

Die Almeco Group stellt ihr Solargeschäft organisatorisch neu auf: Die beiden Töchter Almeco-TiNOX GmbH und Almeco GmbH verschmelzen zu einem Unternehmen, das den Namen Almeco GmbH tragen wird. Die deutschen Standorte bleiben bestehen. In Bernburg (Sachsen-Anhalt) werden die hochselektiven „TiNOX energy“-Absorber für Flach- und Vakuumröhrenkollektoren sowie die Aluminium-Spiegelschichten „Vega energy“ für Solarkraftwerke, Prozesswärmeanlagen und Röhrenkollektoren hergestellt. Hier betreibt Almeco eine der weltweit modernsten Anlagen für die PVD-Vakuumbeschichtung. Ebenso findet die Forschung und Entwicklung in Bernburg statt. Der Vertrieb wird auch künftig in München angesiedelt sein, dem Stammsitz der ehemaligen Almeco-TiNOX GmbH.

Die Leitung des Solargeschäfts der Almeco Group übernimmt Georg Kolmeder, bislang Geschäftsführer der Almeco-TiNOX GmbH. Der Zusammenschluss ist rückwirkend zum 01.01.2012 rechtsgültig.

„Mit der Fusion können wir unsere Leistungen und Services weiter verbessern. Die Wege werden kürzer, sodass wir in der Lage sind, fortan noch schneller und flexibler auf die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden zu reagieren“, sagt Kolmeder. Dabei profitieren die Kunden auch von den jüngsten Investitionen in Bernburg: So hat Almeco hier neben einer längsseitigen Schneideanlage vor einiger Zeit auch eine Plattenschneideanlage in Betrieb genommen, um innerhalb kürzester Zeit Absorber und Solarspiegel nahezu beliebiger Formate liefern zu können. Die Almeco GmbH ist in das weltweite Distributions- und Servicenetz der Konzernmutter Almeco Group eingebunden. Solarhersteller finden daher auf allen fünf Kontinenten kompetente und engagierte Ansprechpartner in ihrer Nähe.

„Wir haben uns entschieden, das gesamte Solargeschäft unter einem Dach zusammenzuführen, um unsere Prozesse und Strukturen effizienter zu gestalten – zum Wohle unserer Kunden. So können wir ihnen noch besser helfen, ihre Chancen auf den globalen Energiemärkten wahrzunehmen. Dabei ist die Kontinuität gesichert – allen Kunden stehen auch künftig ihre gewohnten Ansprechpartner zur Verfügung“, erklärt Kolmeder.

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