Photovoltaik

 

Photovoltaik

Geschäftsmodelle Photovoltaik

Die Photovoltaik hat sich in den vergangenen Jahren mit großen Schritten der Wettbewerbsfähigkeit genähert. Immer mehr Privathaushalte und Stromverbraucher in Gewerbe, Handel und Industrie aber auch zunehmend Stadtwerke, Energiegenossenschaften und lokale Wohnungsbaugesellschaften nutzen Solarstrom im Eigenverbrauch oder im Rahmen neuer Direktvermarktungsmodelle. Diese neuen Geschäftsmodelle - vor allem Eigenverbrauch, Stromlieferung, Anlagenpacht, Betreiber- und Betriebsführungsmodelle - werden immer stärker zur Grundlage für den wirtschaftlichen Betrieb von PV-Anlagen. Sie stützen den PV-Markt insbesondere dort, wo die stark gesunkenen Einspeisetarife des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nicht mehr alleine zur Refinanzierung ausreichen. In diesem Sinne führen sie die Photovoltaik Schritt für Schritt aus der EEG-Förderung hinaus.

Der BSW-Solar setzt sich für die Solarbranche in Deutschland und auch international für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für Solarstrom ein. Dabei steht einerseits die Gestaltung geeigneter rechtlicher und administrativer Rahmenbedingungen im Fokus.

Gleichzeitig besteht bei vielen Marktakteuren noch erhebliche Unsicherheit über die Potenziale aber auch die vertriebliche Erschließung und die konkrete Umsetzung solcher neuer Geschäftsmodelle. Dies betrifft sowohl Fragen der Finanzierung, der Anlagen- und Messkonzepte, des energiewirtschaftlichen Regulierungsrahmens als auch der konkreten Vertragsbeziehungen zwischen Anlagenbetreiber, Flächeneigentümer, Investor und Stromabnehmer. Der BSW-Solar unterstützt die Branche dabei durch praxisorientierte Marktübersichten, Handlungsleitfäden und Musterverträge.

Seit dem 1.1.2012 besteht die Möglichkeit für PV-Anlagenbetreiber, ihren Solarstrom über das sogenannte Marktprämienmodell direkt zu vermarkten. Mit dem Inkrafttreten des EEG 2014 wurde diese optionale Direktvermarktung für alle Neuanlagen verpflichtend.

Seit dem 1.1.2016 müssen neue Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung ab 100 kW direkt vermarktet werden. Ausgenommen von dieser Verpflichtung sind Bestandsanlagen, die vor dem EEG 2014 installiert wurden und unter die Übergangsbestimmungen des EEG fallen.

Nicht nur Anlagenbetreiber stehen damit vor einer neuen Herausforderung, auch Direktvermarktungsunternehmen müssen sich auf die neuen Anforderungen, die sich aus der Vermarktung von kleineren Strommengen ergeben, einstellen.

Die Broschüre Direktvermarktung von Solarstrom bietet Anlagenbetreibern einen Überblick über die Anforderungen, die sich aus der Direktvermarktung ergeben und zeigen, auf was Anlagenbetreiber bei der Direktvermarktung achten müssen und welche Einnahmen im Rahmen des Direktvermarktungsmodells erzielt werden können.

Eine Anbieterübersicht zeigt eine Auswahl an Direktvermarktern, die bereits Anlagen ab 100 kW vermarkten.

PV Power Invest versetzt auf Basis einer gängigen Excel-Anwendung Installateure, Planer, Projektierer, Energiedienstleister und Vertriebsmitarbeiter in die Lage, die Wirtschaftlichkeit zukünftiger PV-Kundenprojekte zu berechnen. Anhand der Anwendung können verschiedene Betreiber-und Finanzierungsmodelle miteinander verglichen und ausgewählte Ergebnisse den Kunden zur Verfügung gestellt werden. Auch die Installation von Speichern kann berücksichtigt werden.

Auf mehr als 120 Seiten gibt dieser Investorenleitfaden einen umfassenden Überblick sowie eine praxisorientierte Einführung zu den unterschiedlichen Geschäftsmodellen für die Photovoltaik in Deutschland. Er zeigt dabei jeweils anhand von best-practice Beispielen die wichtigsten Umsetzungskonzepte, zentrale Akteure und Zielbranchen sowie die jeweiligen Marktpotenziale auf. Für eine erfolgreiche Umsetzung der Anlagenkonzepte - im Zentrum stehen Direktvermarktungs-, Eigenverbrauchs- und Stromliefermodelle - liefert der Leitfaden in mehr als 100 Grafiken und Tabellen konkrete Informationen zu Akteurskonstellationen, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen sowie Sensitivitätsbetrachtungen zu möglichen politischen Änderungen der Investitionsbedingungen, z.B. im Rahmen der EEG-Novelle 2014.

Der Investorenleitfaden Photovoltaik richtet sich sowohl an Vertreter der Solarbranche (Planer, Projektentwickler, Installateure und Systemanbieter) als auch an Banken, Finanzierer und Investitionsberater, an Investoren aus Gewerbe, Handel, Industrie und Wohnungswirtschaft sowie an Energieversorger, Stadtwerke und Energiegenossenschaften.

Als Leseprobe finden Sie das Inhaltsverzeichnis sowie das Einleitungskapitel des Investorenleitfadens hier.

Auf rund 120 Seiten gibt der „PV Investor guide new business models for photovoltaics in international markets“ einen umfassenden Überblick sowie eine praxisorientierte Einführung zu verschiedenen Geschäftsmodellen für Photovoltaikanlagen in internationalen Märkten.

Im Zentrum des Investorenleitfadens stehen die Geschäftsmodelle: PV-Eigenverbrauch für gewerbliche und industrielle Anwendungen, Net-Metering, Stromliefermodelle für gewerbliche und private Anwendungen, PV-Hybrid-Inselnetze sowie Leasinglösungen.

Der Leitfaden beschreibt anschaulich die verschiedenen Geschäftsmodelle, die zentralen Akteure sowie die erfolgskritischen Faktoren für die Umsetzung. Exemplarische Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Sensitivitätsanalysen zu verschiedenen Parametern wie Energiepreissteigerungen oder Zinskosten geben einen Einblick in die wirtschaftliche Realisierbarkeit und die Rentabilitätstreiber der Modelle. Mit konkreten Best-Practice Beispielen informiert der Leitfaden zu Marktsegmenten und Marktpotenzialen der verschiedenen Geschäftsmodelle.

Der Internationale Investorenleitfaden richtet sich sowohl an Investoren aus Handel und Gewerbe, Industrie- und Bausektor als auch an Banken, private und gewerbliche Investoren, PV-Projektentwickler, Installateure, Hausbesitzer und Energielieferanten, Stadtwerke und Energiegenossenschaften. Darüber hinaus bietet der Leitfaden auch politischen Entscheidungsträger und Behörden die Möglichkeit, einen tiefen Einblick in die relevanten Geschäftsmodelle und Förderrahmenbedingungen für PV-Investoren zu erhalten.

Der Internationale Leitfaden wurde in Kooperation mit der „Intersolar“ realisiert.

Als Leseprobe finden Sie das Inhaltsverzeichnis sowie das Einleitungskapitel des Investorenleitfadens hier.

Die 2. Auflage des Anwenderleitfadens PV-Eigen­versorgung berücksichtigt die Änderungen im EEG 2014 und weist darauf hin, welche Neuerun­gen im Rahmen der Eigenversorgungsmodelle zu beachten sind.

Bei der Umsetzung von PV-Eigenversorgungskon­zepten, insbesondere wenn sie im Rahmen von Anlagenpachtkonzepten auf Dächern oder Flä­chen Dritter realisiert werden, müssen zahlrei­che Aspekte berücksichtigt werden. Wie können Eigenversorgungsanlagen über Pachtkonzepte rechtssicher realisiert werden? Welche vertrag­lichen Regelungen müssen getroffen werden? Wie müssen Rechte und Pflichten zwischen Anla­genbetreiber/Pächter und Anlageneigentümer/- verpächter verteilt werden? Welche Mess- und Zählerkonzepte sollten gewählt werden? Diese und weitere Fragen beantwortet die Handlungs­hilfe „PV-Eigenversorgung/Anlagenpacht“ des BSW-Solar mit Musterverträgen für unter­schiedliche Anlagenpacht-Konstellationen. Alle relevanten Aspekte bei der Realisierung von Anlagenpachtkonzepten werden umfassend auf über 60 Seiten im beiliegenden Anwenderleitfa­den erklärt. Im Paket enthalten sind darüber hi­naus drei Muster-Anlagenpachtverträge für die verschiedenen Modellvarianten sowie optional ein Muster-Dachpachtvertrag werden mit der Möglichkeit einer individuellen Anpassung auf elektronischem Wege zur Verfügung gestellt.

Diese Handlungshilfe richtet sich insbesondere an PV-Projektentwickler, PV-Systemanbieter, So­larteure, Stadtwerke, Energieversorger und Ener­giegenossenschaften, sowie Investoren aus Han­del, Gewerbe und Industrie, die gemeinsam mit Partnern aus der Solarwirtschaft entsprechende Eigenversorgungskonzepte realisieren möchten.

Als Leseprobe finden Sie das Inhaltsverzeichnis sowie das Einleitungskapitel des Anwenderleitfadens hier.

Die 3. Auflage des Anwenderleitfadens PV-Strom­lieferung berücksichtigt die Änderungen im EEG 2014 und weist darauf hin, welche Neuerungen zu beachten sind.

Mit dem Mustervertrag „PV-Stromlieferung“ können unterschiedlichste Kundenmodelle der Vor-Ort-Belieferung mit Solarstrom umgesetzt werden: Die Versorgung von Privat- oder Ge­werbekunden mit Solarstrom von Dächern oder Flächen der direkten Nachbarschaft, die Über­schussvermarktung aus großen Eigenverbrauchs­anlagen, die Versorgung einer Schule durch eine Energiegenossenschaft oder die Mieterversor­gung durch Wohnungsbaugesellschaften oder Stadtwerke – der beiliegende Anwenderleitfaden erläutert alle relevanten Aspekte der Belieferung von Kunden mit Solarstrom umfassend auf über 50 Seiten. Zusätzlich enthält das Paket neben dem Muster-Stromliefervertrag (dessen Regelun­gen im Leitfaden erläutert werden) eine Muster­rechnung. Ein Muster-Dachnutzungsvertrag kann optional ergänzt werden. Die Musterverträge werden elektronisch übermittelt und können in­dividuell angepasst werden.

Der Mustervertrag mit Anwenderleitfaden richtet sich insbesondere an Projektentwickler, Installa­teure und Anlagenbetreiber sowie Investoren aus Industrie, Gewerbe und Handel und an Energie­genossenschaften, Stadtwerke und Wohnungs­bauunternehmen die Projekte im Rahmen der Stromlieferung umsetzen bzw. sich über konkre­te Anwendung der Modelle informieren wollen.

Das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung des Leitfadens finden Sie hier.

Der Erwerb und Betrieb einer Photovoltaikanlage macht auch den privaten Betreiber i.d.R. zu einem Unternehmer im Sinne des Steuer- und des Gewerberechts. Damit verbunden sind Anforderungen, die sich aus diesen beiden Rechtsmaterien ergeben. Das Steuermerkblatt behandelt alle für den Photovoltaikanlagenbetreiber relevanten Aspekte der Einspeisevergütung, des Eigenverbrauchs, des Steuerrechts und des Gewerberechts. Diese werden auf über 30 Seiten übersichtlich und leicht verständlich dargestellt.

Die 7. Auflage beinhaltet vor allem viele Anpassungen an die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen, die sich seit der erfolgreichen letzten Auflage aus dem Jahr 2012 ergeben haben. Sie greift erstmalig das Thema steuerliche Behandlung des Eigenverbrauchs auf, und nimmt damit dem zunehmenden Trend vieler Anlagenbetreiber angesichts steigender Strompreise an, einen immer größer werden Anteil des erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen.

Die teilweise noch offenen Fragen zur steuerlichen Behandlung des Eigenverbrauchs (eine Richtlinie des Bundesfinanzministeriums wurde für das Frühjahr 2014 angekündigt) werden nach offizieller Bekanntgabe im Rahmen eines kostenlosen Updates mit Sonderteil zum Thema Speicher ergänzt und allen Erwerbern dieser 7. Auflage automatisch zugesandt.

Photovoltaik-Anlagen sind allgemein sehr zuverlässig und langlebig. Absolute Sicherheit gibt es jedoch selbst bei der sauberen Stromerzeugung mit Photovoltaik-Anlagen nicht. Um diese Risiken zu minimieren, bieten Versicherungen unterschiedliche Policen an. Um dem aktiven oder zukünftigen Betreiber von Solarstromanlagen bei allen Fragen rund um das Thema „Solaranlagen richtig versichern“ Hilfestellung zu geben, informiert der BSW-Solar zu diesem Thema mit dem Merkblatt „Photovoltaik versichern“. Das Versicherungsmerkblatt behandelt dabei alle für den Photovoltaikanlagenbetreiber relevanten Aspekte übersichtlich und leicht verständlich auf 32 Seiten. Viele Fallbeispiele und Praxistipps helfen auch dem "Versicherungslaien", das Thema besser zu verstehen und erfolgreich umzusetzen.

Vorschau des Versicherungsmerkblattes (PDF, 56 kB)

 

Unsere Partner:

  • Bundesverband Erneuerbare Energie
  • Intersolar - Fachmesse der Solarbranche
  • Agentur für Erneuerbare Energien
  • Woche der Sonne und Pellets
  • eejobs.de - die Jobbörse für erneuerbare Energien
  • OTTI e.V. - Fachtagungen für die Solarbranche
  • Solarpraxis AG - Fachtagungen für die Solarbranche
 
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