SOLON SE gibt Management-Buy-out von österreichischer Tochter SOLON HILBER Technologie bekannt

Über 100 Arbeitsplätze bleiben erhalten

Die SOLON SE wird im Rahmen eines Management-Buy-out die wesentlichen Tätigkeiten ihrer österreichischen Tochtergesellschaft SOLON HILBER Technologie GmbH (SHT) ausgliedern. Der bisherige Geschäftsbetrieb wird mehrheitlich vom ursprünglichen Gründer Franz Hilber übernommen und mit Wirkung zum 1. Januar 2011 in eine neue Gesellschaft namens HILBER SOLAR GmbH eingebracht. HILBER SOLAR wird sich auf die Herstellung von neu entwickelten Photovoltaiksystemen konzentrieren. Durch die Realisierung des Management-Buy-out werden über 100 Arbeitsplätze an den Standorten der Hilber-Gruppe in Tirol erhalten.

Stefan Säuberlich, CEO SOLON SE, sagte: „Die SOLON SE konzentriert ihre Produktionsstandorte stärker auf ihre Kernmärkte, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken. Wir freuen uns, dass sich Franz und Peter Hilber entschieden haben, die Aktivitäten der bisherigen Tochtergesellschaft neu auszurichten und damit dem überwiegenden Teil unserer Mitarbeiter eine Zukunftsperspektive bieten können.“ Franz Hilber, Geschäftsführer der HILBER SOLAR, sagte: „Nach den gemeinsamen Jahren im SOLON-Verbund werden wir jetzt wieder eigenständig sein. Dadurch können wir uns auf unsere Stärke, die Entwicklung und Vermarktung von Photovoltaiksystemen für den Endverbrauchermarkt und das Industriesegment konzentrieren.“

Die Ausgliederung der SHT ist ein wesentlicher Bestandteil des im vergangenen Jahr durch SOLON eingeleiteten Restrukturierungsprogramms. Dieses sieht eine Fokussierung des Unternehmens auf Kernkompetenzen und Kernmärkte vor sowie eine Reihe von Maßnahmen zur Optimierung der Kostenstrukturen zur Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Als Ergebnis einer umfassenden Standortanalyse hat SOLON sich entschlossen, den in seinen Kapazitäten begrenzten Produktionsstandort Steinach aufzugeben, um erforderliche Kosteneinsparungen zu realisieren. Zudem wurde entschieden, die dort angesiedelte Produktion von zweiachsigen solaren Nachführsystemen zukünftig nicht weiterzuverfolgen, sondern sich stattdessen auf andere solare Systeme zu fokussieren.

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