Spitzentreffen der Thüringer Solarindustrie mit Landesregierung: Fahrplan festgelegt

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Wirtschaftsminister Matthias Machnig unterstützen beim Ausbau der Forschungs- und Bildungsinfrastruktur

Heute Morgen haben sich Spitzenvertreter der Thüringer Solarwirtschaft mit Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Wirtschaftsminister Matthias Machnig zu einer Strategieberatung getroffen. Inhalte waren die Marktentwicklung in 2010 und Erwartungen für 2011 sowie die strategischen Ziele der Deutschen Solarwirtschaft bis 2020.

Der Sprecher des Thüringer Solarclusters Dr. Hubert Aulich betonte: „Die Thüringer Solarwirtschaft hat sich klar zum Standort Thüringen für Produktion, Forschung und Entwicklung positioniert und ihre Ziele bis 2020 dargelegt.“ Dazu wurden die von Roland Berger und prognos im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft erarbeitete Roadmap „Wegweiser Solarwirtschaft 2020“ vorgestellt. „Für den Standort Deutschland ist dabei das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) das wichtigste Instrument und muss erhalten bleiben“, so Aulich weiter.

Die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hebt hervor: „Das Jahr 2010 hat sich positiv für die Solarwirtschaft in Thüringen entwickelt. Mein Dank gilt den Solarunternehmen, dass sie ihre geplanten Investitionen trotz der zeitweiligen Planungsunsicherheiten in 2010 beibehalten haben.“

Thüringens Wirtschaftminister Matthias Machnig unterstrich, dass in 2011 insbesondere die Marktentwicklung der ersten drei Monate sehr sorgfältig beobachtet werde. Vor allem gehe es darum, den Thüringer Photovoltaik-Produktionsstandort zu sichern. „Wir werden als Landesregierung die Ziele der Roadmap unterstützen, den Ausbau des Technologie- und Forschungsstandorts Thüringen für die Photovoltaik vorantreiben sowie weiterhin attraktive Bedingungen für Erweiterungen und Neuansiedlungen schaffen“, so Machnig.

Die Gespräche zur weiteren Konkretisierung werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.

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