Energiewende konkret: BEE stellt Analyse-Tool Energiewenderechner vor
Die Energiewende stellt mit ihrer Komplexität hohe Anforderungen an Kommunen, Projektierer, Netzbetreiber und Politik. Während zentrale energiepolitische Weichenstellungen weiterhin nicht gestellt sind, müssen Entscheidungen für zukünftige Energiewendeprojekte getroffen werden.
Mit dem Energiewenderechner veröffentlicht der BEE nun ein digitales Tool, das Transparenz und Planbarkeit schafft und die Komplexität reduziert.
Ursula Heinen-Esser, Präsidentin BEE: “Der Energiewenderechner schafft eine belastbare Datengrundlage für die Planung und macht den Status quo sowie die Ausbauperspektiven der Energiewende in allen deutschen Regionen bis auf Landkreisebene als Echtzeitsimulation sichtbar. Er bietet damit gerade die Transparenz, die heute oft auf fast allen Ebenen fehlt.”
Der Energiewenderechner bietet eine frei navigierbare Karte aller deutschen Kommunen und Landkreise. Er verbindet aktuelle Daten zu Energieerzeugung und Energiebedarf mit wissenschaftlich fundierten Prognosen zur weiteren Entwicklung.
Dr. Matthias Stark, Abteilungsleiter Erneuerbare Energiesysteme im BEE: “Erstmals ist damit eine gesammelte Datengrundlage mit hoher Qualität für die unterschiedlichen Akteure der Energiewende zugänglich – von Kommunen und Projektierern über Netzbetreiber bis hin zu politischen Entscheidungsträgern. Damit schaffen wir Planbarkeit bis auf die untersten Ebenen.”
Entwickelt wurde das Tool von der Fachabteilung im BEE mit wissenschaftlicher Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE). Insgesamt haben über 300 Akteure der Energiewirtschaft aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung die Entwicklung des Energiewenderechners unterstützt. Dazu zählen Betreiber, Projektierer, Verbände, Netzbetreiber und Stadtwerke, Landesenergieagenturen und -ministerien, Hersteller, wissenschaftliche Institute und Stiftungen und Finanzierer und Dienstleister.
Heinen-Esser: “Mein Dank gilt dem Projektteam, aber auch über 300 Unterstützern dieses wichtigen Beitrags zur Energiewende. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dem Energiewenderechner einen spürbaren Beitrag zur Entlastung bei den Planungen leisten.”
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